Oststeirer rammte auf A2 Fahrzeug und ging auf Polizisten los

Symbolbild
Symbolbild ©Bilderbox
Ein Oststeirer, der seine beiden kleinen Kinder im Auto hatte, hat in der Nacht auf Samstag auf der Südautobahn (A2) einen anderen Wagen gerammt und sich dann aggressiv gegen die einschreitenden Polizisten verhalten.

Er wurde auf Weisung des Amtsarztes in die Landesnervenklinik Sigmund Freud (LSF) in Graz eingeliefert, wie die Sicherheitsdirektion Steiermark am Samstag mitteilte. Am Samstag gegen 23.40 Uhr hatte sich der Tankwart der Raststation Arnwiesen mit der Information an die Polizei gewandt, dass der Lenker eines silbernen VW Sharan ohne Kennzeichen für seine Kinder “eine erhebliche Anzahl von Stofftieren und Spielzeug sowie Lebensmittel” gekauft habe und Richtung Wien weggefahren sei.

Fahrerflucht

Fast zeitgleich meldete eine Streife der Autobahnpolizeiinspektion Graz West, dass sich kurz nach der Ausfahrt Arnwiesen ein Verkehrsunfall ereignet hatte, bei dem der Lenker eines silberfärbigen Vans Fahrerflucht begangen hatte. Das Unfallopfer, ein 34 Jahre alter Slowake, sagte aus, dass der Van unmittelbar vor ihm vom Pannenstreifen auf den ersten Fahrstreifen gefahren sei.

Knapp nach Mitternacht wurde der Van-Lenker, ein 31 Jahre alter Mann aus dem Bezirk Feldbach mit seinem beschädigten und unbeleuchteten Pkw nach mehreren Anhalteversuchen von einer Polizeistreife in Gleisdorf gestoppt. Ein Alkotest verlief negativ. Nach Eintreffen des von der Polizei verständigten Vaters stellte sich heraus, dass der 31-Jährige wegen einer psychischen Erkrankung in Behandlung ist. Der laut Polizei “körperlich überaus kräftige und korpulente Mann” sei “im Verlauf der Amtshandlung immer unkooperativer” geworden. Mit Unterstützung des Einsatzkommandos Cobra Süd wurde der Mann schließlich in die LSF gebracht.

  • VIENNA.AT
  • Chronik
  • Oststeirer rammte auf A2 Fahrzeug und ging auf Polizisten los
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen