Österreich in "Pole-Position"

In der Bewerbung der sieben Kandidaten für die Ausrichtung der Fußball-EM 2008 wurde am Donnerstag ein weiterer Meilenstein erreicht.

Die Kandidaten präsentierten im Hauptquartier des Europäischen Fußballverbandes in Nyon jeweils in fünf Minuten ihre Bewerbungen. Den Beginn mit Übergabe an UEFA-Generalsekretär Aigner (GER) machte das Team Österreich-Schweiz.

Der Kurz-Auftritt der Verbandspräsidenten Friedrich Stickler (ÖFB) und Ralph Zloczower (SFV) sowie des Schweizer U17-Europameisters Philipe Senderos und der österreichischen U19-Teamspielerin Susanne Gahleitner hinterließen einen guten und erfrischenden Eindruck. Das Dossier ist 670 Seiten (18 Kapitel) stark. Der Europäische Fußballverband wird vom 19. bis 23. August seine Inspektionsreise in die Schweiz und Österreich durchführen.

Österreich stellt wie die Schweiz (Basel, Bern/Eröffnungsspiel, Genf, Zürich) für die insgesamt 31 Spiele vier Stadien (Wiener Happel-Stadion/Finale, Innsbruck, Klagenfurt und Salzburg). Das Budget beträgt 170 Millionen Franken (115,2 Mill. Euro).

Die Vergabe durch die 14 Mitglieder des UEFA-Exekutivkomitees erfolgt am 13. Dezember dieses Jahres. Nach Österreich/Schweiz überreichten nach kurzen Präsentationen in dieser Reihenfolge auch Bosnien/Kroatien, Griechenland/Türkei, Ungarn, Nordic (Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden), Russland und Schottland/Irland ihre Bewerbungs-Dossiers.

Links zum Thema:
EURO 2008
ÖFB
Schweizerischer Fußballverband

  • VIENNA.AT
  • Fußball
  • Österreich in "Pole-Position"
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.