Österreich hat dritthöchste Pensionskosten in EU

Österreichs Pensionsausgaben werden nach einem Bericht der EU-Kommission im nächsten Jahr mit 12,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) an dritter Stelle unter den 27 Staaten der Europäischen Union sein. Mit 14,0 Prozent werden für 2010 in Italien die höchsten Ausgaben prognostiziert, gefolgt von Frankreich mit 13,5 Prozent des BIP.

Der Nachhaltigkeitsbericht der EU-Kommission weist in einer Vorschau für 2060 lediglich einen Anstieg von 1,0 Prozent des BIP bei den österreichischen Pensionsausgaben aus. Für Luxemburg, das 2010 nur mit 8,6 Prozent Ausgaben für die Pensionen aufscheint, wird dagegen ein Anstieg um 15,3 Prozent vorhergesagt.

Österreich liegt auch, was das tatsächliche Pensionsantrittsalter betrifft, mit 59,8 Jahren gemeinsam mit Belgien hinter Luxemburg und Slowenien (je 59,7 Jahre) an dritter Stelle. Dann folgen Malta und Frankreich (59,9), Bulgarien (60,4), Italien (60,5), Polen (60,8), Ungarn (60,9), Slowakei (61,3), Griechenland (61,9), Tschechien (62,1), Finnland (62,2), Niederlande (62,3), Spanien (62,4), Deutschland (62,5), Dänemark (62,6), Großbritannien (62,9), Rumänien (63,1), Lettland und Litauen (je 63,2), Estland (63,4), Portugal und Zypern (je 63,7), sowie Irland und Schweden (je 64,6).

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