Ostern beendet die Fastenzeit: Der Osterschmaus der Österreicher in Zahlen

Ostern - Ein Festschmaus beendet die Fastenzeit.
Ostern - Ein Festschmaus beendet die Fastenzeit. ©Pixabay
Nur noch wenige Tage, dann wird ein Festschmaus die Fastenzeit beenden: Millionen gefärbte Eier, tonnenweise Lamm, Osterschinken und Geselchtes landen auf den Tellern, da fällt der gesunde Spinat am Gründonnerstag nicht weiter ins Gewicht. Hier ein Überblick über den Osterschmaus in Österreich in Zahlen.
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Rund 50 Mio. Stück gefärbte Eier werden rund um Ostern im Handel verkauft. Noch einmal so viele weiße und braune Frischeier sind es in den zwei Monaten vor dem höchsten christlichen Fest.

Danach allerdings haben die Österreicher einmal genug: Der Absatz geht in den folgenden zwei Wochen um zehn Prozent zurück.

Tonnen an Fleisch werden zum Osterfest gegessen

Der Mensch lebt nicht vom Ei allein: Fast 230 Tonnen Schaf – und Lammfleisch werden rund um Ostern in den heimischen Haushalten verspeist. Im Monat davor und danach sind es nur etwa ein Drittel. Nicht ganz so deutlich ist der Peak beim Kochschinken, der offenbar zu Weihnachten besonders geschätzt wird und absatzmäßig im Dezember seinen Höhepunkt erreicht. Anders beim Selchfleisch, das zu Ostern mit beinahe 1.000 Tonnen etwa doppelt so oft verzehrt wird wie in “normalen” Monaten.

Doch vor der Kalorien-Schlacht wird am Gründonnerstag noch gefastet: mit Spinat! Obwohl Herr und Frau Österreicher mit einem jährlichen pro Kopfverbrauch von etwa einem halben Kilogramm nicht gerade zu den passioniertesten “Popeyes” zählen, wird an diesem Tag das Vierfache der “normalen” Menge verzehrt, so Eskimo-Iglo. Umgemünzt auf die Jahresverkaufmenge sind das in der Karwoche sieben Prozent der jährlich mehr als sechs Mio. gefrorenen Spinat-Packungen.

Und wer sich mit dem Gemüse nicht anfreunden kann oder will, dem liefert die Wissenschaft eine Ausrede: Die Abneigung gegen Kohl und Spinat kann nämlich genetisch bedingt sein. Sie trifft vor allem Menschen, die Dank einer Genvariante spezielle Bitterstoffe besonders gut wahrnehmen, Wissenschafter des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung.

(APA)

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