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ORF schreibt Event Manager-Stelle für den Song Contest 2015 aus

Der Song Contest findet 2015 in Österreich statt - und braucht einen Manager
Der Song Contest findet 2015 in Österreich statt - und braucht einen Manager ©AP (Sujet)
Status Quo bei den Vorbereitungen für den Eurovision Song Contest 2015: Das Kernteam des ORF steht bereits. Was der Mannschaft unter Führung von Edgar Böhm allerdings noch fehlt, ist ein Event Manager. Diese Position ist nun am Freitag ausgeschrieben worden.
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Die Stelle als Song Contest Manager ist auf 12 Monate befristet. Der Event Manager muss federführend das Rahmenprogramm für das Megaevent gestalten und umsetzen sowie mit externen Anbietern die organisatorischen Elemente wie den Kartenverkauf, die Akkreditierung oder das Catering managen.

Das muss der Song Contest Manager können

Der ORF sucht dabei eine Person unter anderem mit mehrjähriger Erfahrung am besten im Kontext mit Fernsehproduktionen und in der Organisation von Medienbetreuung und Öffentlichkeitsarbeit.

Das Bruttomonatsgehalt inklusive einer Mehrdienstpauschale beträgt mindestens 7.000 Euro, wobei ein höheres Gehalt von der Berufserfahrung abhängt. Die Bewerbungsfrist endet am 20. Juni. Zur Ausschreibung für den Manager-Posten geht es hier.

EBU glücklich über ORF-Team

ORF-Unterhaltungschef Edgar Böhm fungiert seit kurzem als Executive Producer für den Eurovision Song Contest, der nach dem Triumph von Conchita Wurst 2015 in Österreich über die Bühne gehen wird.

Seine Funktion als Unterhaltungschef hat er dafür vorübergehend ruhend gestellt. Bevor die Einreichfrist für die Austragungsorte abläuft, beantwortete der Fernsehmacher der APA einige Fragen zum Kernteam.

Interview mit Edgar Böhm

APA: Die Konzepte der Interessenten sollen bis 13. Juni eingereicht werden. Wie sieht dann der weitere Zeitplan aus?

Edgar Böhm: Wir haben ein sehr detailliertes Anforderungsprofil an die Interessenten verschickt und veröffentlicht. Ich bitte hier um Verständnis, dass wir zum aktuellen Zeitpunkt – während der laufenden Ausschreibung – keine weiteren Kommentare dazu abgeben werden.

APA: Muss der Stiftungsrat in die Entscheidungen eingebunden werden?

Böhm: Nein, der Stiftungsrat ist das wichtigste Aufsichtsgremium des ORF und trifft keine operative Entscheidung zu einzelnen Programmvorhaben. Er wird aber selbstverständlich umfassend von der Geschäftsführung informiert.

APA: Sollen Vertreter der künftigen Ausrichterstadt in die Task Force aufgenommen werden?

Böhm: Mit der Task Force meinen Sie wohl unser ESC15 Core- oder auf Deutsch Kernteam. Dieses Team setzt sich aktuell aus Personen zusammen, die entweder für den ORF schon bei der Umsetzung von Großevents tätig waren oder über Erfahrung mit dem “Eurovision Song Contest” verfügen – unser Showproducer Stefan Zechner war zum Beispiel seit 2011 auch der ORF-“Song Contest”-Delegationsleiter und hat dadurch bereits ganz konkrete Einblicke in die Detailabläufe des Events. Beim letzten Meeting in Genf mit der EBU hat auch der Executive Supervisor Jon Ola Sand ausdrücklich betont, dass er sehr glücklich über diese Zusammensetzung ist. In den kommenden Monaten wird das ORF-Kernteam sicher noch wachsen – es wird aber im Kern ein ORF-Team bleiben!

APA: Wann soll der Event Manager für das Team feststehen?

Böhm: So bald wie möglich! Wobei wir uns die nötige Zeit nehmen werden, um diese wichtige Position optimal zu besetzen. Heute ist erst einmal die Ausschreibung erfolgt, jetzt warten wir alle mit großem Interesse auf die Bewerbungen.

APA: Was sind neue Erkenntnisse aus dem Meeting in Genf?

Böhm: In Genf ging es vor allem um ein erstes Kennenlernen und eine Vernetzung der involvierten Personen. So gab es etwa Vorträge von den Verantwortlichen für das Voting, das Merchandising, dem Plattenlabel, den Hostbroadcastern der Vorjahre und der Reference Group – das ist sozusagen der Lenkungsausschuss des Eurovision Song Contest.

APA: Wie sieht der konkrete Arbeitsablauf der Task Force aus? Treffen Sie sich täglich, gibt es projektbezogene Gruppen?

Böhm: Im Kernteam sind die Aufgaben sehr klar verteilt – und jeder ist hier für einen speziellen Bereich zuständig. Wir sind gerade dabei das ganze Team auch räumlich zusammenzuführen, damit hier ein möglichst unkomplizierter und direkter Austausch gewährleistet ist. Insofern treffen wir einander dann täglich. In einem weiteren Schritt wird jedes Mitglied des Kernteams sein eigenes Team aufbauen.

(apa/red)

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