ORF-Moderator Roman Rafreider lallte im ZiB-Flash: Nun gibt es Konsequenzen

Roman Rafreider trat am 14.12. scheinbar betrunken auf.
Roman Rafreider trat am 14.12. scheinbar betrunken auf. ©Screenshot ZiB Flash
ORF-Moderator Roman Rafreider stand am 14. Dezember 2021 sichtlich beeinträchtigt vor der Kamera, im ZiB-Flash um 22 Uhr lallte sich der 52-Jährige durch die Sendung. In der ZiB Nacht um 23 Uhr musste Kollege Martin Thür einspringen.
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Der ORF nahm die Aufzeichnung des ZiB-Flash nach wenigen Minuten offline, auf Twitter spekulierte man, ob der TV-Star nun betrunken war oder gesundheitliche Probleme hatte. So kann eine schwere Unterzuckerung etwa ähnliche Symptome wie zu viel Alkohol auslösen.

Rafreider beeinträchtigt in der ZiB Flash

In der Sendung, die bereits auf verschiedene Sozialen Medien geteilt wurde, bezeichnete der Moderator die Omikron-Variante etwa als "Booster-Variante" und musste sich auch am Redaktionstisch abstützen.

Falter-Chefredakteur Florian Klenk ruft zu Contenance auf und warnt, nicht vorschnell über Rafreider zu urteilen:

Andere User zeigen jedoch Sympathie mit dem scheinbar betrunkenen ORF-Moderator und bezeichnen den Auftritt als "sympatisch menschlich". Zudem hätte er den Aufritt trotz der Beeinträchtigung gut hinbekommen.

Konsequenzen für Roman Rafreider

Wie der Standard am Mittwochmorgen erfuhr, gibt es aufgrund des Auftritts aber auch Konsequenzen für den scheinbar alkoholisierten Rafreider. "Roman Rafreider wurde umgehend suspendiert", hieß es am Mittwoch in einem ORF-Statement: "Der Fall und dienstrechtliche Konsequenzen werden heute von der Personalabteilung geprüft."

Der 52-Jährige soll sich außerdem ORF-intern für den Auftritt entschuldigt haben. Er gab persönlich-familiäre Gründe für seinen Zustand an.

(red)

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