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Optimistische Österreicher

Trotz einer Konjunktur im Kriechgang und wenig verheißungsvoller Prognosen der Wirtschaftsforscher lassen die Österreicher die Köpfe nicht hängen.

Das fand das Linzer Meinungsforschungsinstitut IMAS bei seiner traditionellen „Silvesterumfrage“ heraus. Denn 43 Prozent gehen mit Zuversicht ins neue Jahr. Die Stimmungslage zu Jahresende ist damit seit 2000 fast unverändert.

IMAS fragt seit 1972 jeweils gegen Ende Dezember rund 1.000 für die Gesamtbevölkerung repräsentativ ausgewählte Personen nach ihren Erwartungen für das kommende Jahr. Zur Jahreswende 2002/03 ist zwar von der heiteren Gelassenheit am Beginn des Jahrhunderts nicht mehr viel zu spüren, aber noch immer blicken rund 43 Prozent der Zukunft „mit Zuversicht“ entgegen, 30 Prozent „mit Skepsis“ und lediglich 18 Prozent „mit Sorge“.

Dies bedeute, dass sich das Stimmungsklima seit dem Ende 2000 praktisch nicht mehr verändert hat, analysieren die Meinungsforscher. Es sei zudem alles in allem erheblich besser als in einigen früheren Perioden, beispielsweise nach dem Energie- und Rohstoffschock 1973 oder während der von Firmenzusammenbrüchen gekennzeichneten ersten Hälfte der 80er Jahre.

Am unbeschwertesten gehen die Angehörigen der Altersgruppe unter 30 in das neue Jahr. Überdurchschnittlich bedrückt fühlen sich in erster Linie Österreicher über 50, aber auch die von der Arbeitslosigkeit am ehesten bedrohten einfachen, ungelernten Arbeiter sowie Landwirte.
IMAS vermutet, dass die trotz Wirtschaftsflaute insgesamt nur mäßige Besorgnis der Bevölkerung mit dem überwiegend positiven Eindruck zusammenhängen dürfte, den die vergangenen zwölf Monate hinterlassen haben. Bei der entsprechenden Frage bezeichneten 58 Prozent 2002 als „ziemlich gutes Jahr“, 16 Prozent erteilten ihm das Prädikat „sehr gut“. Insgesamt 39 Prozent waren mit dem zu Ende gehenden Jahr unzufrieden – darunter acht Prozent, die es überhaupt als „schlecht“ bezeichneten.

Vergleichsweise am besten blieb 2002 den unter 30-jährigen Österreichern sowie den Maturanten und Akademikern in Erinnerung. Relativ häufig geklagt wurde 2002 hingegen von den Landwirten – Anmerkung IMAS: bei denen das ungewöhnliche Wetter mitgespielt haben mag – sowie von einem Teil der selbstständigen Unternehmer und Freiberufler. Die Meinungsforscher stellten einen deutlichen Zusammenhang zwischen den Erfahrungen mit dem abgelaufenen Jahr und der Einschätzung der näheren Zukunft fest. Demnach blicken mindestens 80 Prozent von denen, die mit 2002 zufrieden waren, dem kommenden Jahr mit Zuversicht entgegen, während die Enttäuschten in überwiegender Zahl besorgt sind.

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