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Optimistisch: Touristiker erwarten eine Rekord-Wintersaison

Der frühe Wintereinbruch ist ein Grund, warum Österreichs Tourismus gerade einen Aufschwung erlebt.
Der frühe Wintereinbruch ist ein Grund, warum Österreichs Tourismus gerade einen Aufschwung erlebt. ©pixabay.com
So zuversichtlich blickte die österreichische Tourismusbranche selten in die Zukunft. Neben einen erfolgreichem Saisonstart sind auch die Ausblicke mehr als rosig. Zudem erwarten die Hoteliers Unterstützung von der neue Regierung, die ihre Ausgaben senken soll.

Auf gute Geschäfte lässt auch der erstarkte Konjunkturoptimismus der Österreicher hoffen. “Die Stimmungslage ist deutlich besser als in den letzten Jahren”, sagte der Vorstand des Meinungsforschungsinstituts market unter Verweis auf eine Umfrage, die Anfang Dezember im Auftrag der Kammer durchgeführt wurde. Demnach blicken für heuer 63 Prozent der Befragten zuversichtlich in die Zukunft – das ist “der beste Wert, der bis dato gemessen wurde”. In den beiden Jahren davor waren es beispielsweise nur 57 bzw. 53 Prozent.

Rekordwerte für die Wintersaison erwartet

Zum Saisonauftakt waren die Zimmer in den Skigebieten im November jedenfalls – vor allem an den Wochenenden – sehr gut gebucht. “Der frühe Winter hat dazu beigetragen”, erklärte die Obfrau der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich, die selbst ein Hotel in St. Johann im Pongau betreibt. Im November starteten die Betreiber von Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen mit Rekordwerten in die Wintersaison 2017/18. Die Zahl der Übernachtungen legte laut vorläufigen Daten der Statistik Austria auf 4,82 Millionen Übernachtungen zu und lag damit um 3,4 Prozent über dem bisherigen Rekord-November 2016. Verstärkt Urlaub in Österreich machten unter anderem Deutsche und Italiener. Auch das Geschäft mit den Russen belebte sich wieder.

Regierungsprogramm lässt hoffen

Für Optimismus sorgen zum einen die heuer für die Touristiker günstig fallende, frühe Osterwoche, weiters die generell extreme Kurzfristigkeit der Buchungen, die eine weitere Verbesserung der Auslastung erwarten lässt, und nicht zuletzt das Regierungsprogramm, in das viele Anliegen der Branche aufgenommen wurden. “16,1 Prozent des BIP werden über den Tourismus lukriert und die Wertschätzung, die wir nun erfahren, freut uns”, betonte die Branchenexpertin. Jetzt herrscht unter den Touristikern Spannung, was davon, letztlich in die Realität umgesetzt wird.

Köche aus dem Ausland und kürzere Ruhezeiten

Die Rede ist etwa von einer Rücknahme der Mehrwertsteuer auf Nächtigungen von 13 auf 10 Prozent, einer Anpassung der Abschreibungsdauer auf Investitionen, die zuletzt von 33 auf 40 Jahre angehoben worden war, einer Arbeitszeitregelung, also die Ruhezeiten offiziell verkürzt, sowie der Aufnahme der Berufsgruppe Köche in die Mangelberufsliste, was die Rekrutierung aus Nicht-EU-Staaten erlauben würde.

Gegen den letzten Punkt laufen Gewerkschaft und SPÖ Sturm, Nocker-Schwarzenbacher kontert: “Wir wollen keine billigen, sondern die notwendigen Arbeitskräfte.” In Salzburg, Tirol und Vorarlberg liege die Stellenantragszahl bei 0,5. “Es gibt in Westösterreich keine Köche oder Kellner, die verfügbar wären”, betont die Branchensprecherin. Der Tourismus sei eine Branche, die ständig wachse und auch die Saisonen verlängerten sich. “Mehr Bedarf braucht natürlich auch mehr Kräfte – in den Küchen, an der Rezeption, im Service.”

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