Opfer einer Verschwörung

US-Bühnenstar Liza Minnelli sieht sich als Opfer einer Verschwörung ihres Noch-Ehemanns und ihres früheren Assistenten.

Ihr Ex-Mitarbeiter M’Hammad Soumayah habe in Absprache mit ihrem Mann David Gest gehandelt, als er vorige Woche Klage wegen Körperverletzung und sexueller Nötigung gegen sie einreichte, heißt es in einer Klageschrift, die Minnellis Anwalt seinerseits vor einem Gericht in New York gegen Soumayah einbrachte.

„Soumayah ist Teil von Gests Presse-Kreuzzug“, heißt es in dem Dokument, aus der US-Fernsehsender zitierten. Der ehemalige Assistent habe seine vertraglich ausgehandelte Pflicht zur Verschwiegenheit verletzt und müsse daher 250.000 Dollar Schmerzensgeld zahlen.

Minnellis Klage ist das vorerst letzte Kapitel einer langen juristischen Schlammschlacht um den „Cabaret“-Star. Im vergangenen Jahr zeigte Gest seine Frau an, weil sie ihn geschlagen und verletzt haben soll. In der vergangenen Woche klagte Soumayah auf 100 Millionen Dollar Schmerzensgeld, weil Minnelli ihn ebenfalls geschlagen sowie zum Geschlechtsverkehr gezwungen haben soll. Laut Minnellis Anwalt hatten sich beide Männer mindestens einmal in New York getroffen, um ihr Vorgehen abzustimmen.

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