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Opernballdemo: Polizist leicht verletzt

Fünf Festnahmen und fünf leicht verletzte Polizisten - Mit dieser Bilanz endete am Donnerstag kurz vor 24 Uhr die Demonstration gegen den Wiener Opernball. Neu:

Rund 450 Personen haben am Donnerstagabend an einer nicht behördlich angemeldeten Kundgebung gegen den Opernball teilgenommen. Es kam zu sechs Festnahmen, eine Person wurde in die Justizanstalt Wien-Josefstadt überstellt. Eine Frau, die offenbar gar nicht an dem Protestzug teilgenommen hatte, war zuvor wegen aggressiven Verhaltens bei der Oper vorläufig in Polizeigewahrsam genommen worden.

Die Demonstrantion begann in der Siebensterngasse in Wien-Neubau mit Böllerschießen. Dann zog die Schar in Richtung Oper. Dort stieß sie gegen 21.15 Uhr auf die Polizeisperren, die rund um das Sangeshaus errichtet worden waren. Ein Durchbrechen der Barrieren verhinderten die Beamten – es waren etwa 1.000 im Einsatz. Es wurden vereinzelt Knallkörper gezündet und Gegenstände wie Bierdosen geschleudert, Parolen wie „Nieder mit dem Opernball, bringt das Kapital zu Fall“ skandiert.

Nach dieser ersten Konfrontation marschierten die verbliebenen Demonstranten zur Mariahilfer Straße. Dort kam es zu weiteren Tätlichkeiten, einige prügelten sich mit der Polizei. Fünf Beamte wurden laut Pressestelle der Bundespolizeidirektion (BPD) leicht verletzt, sie mussten aber nicht ambulant behandelt werden. Für sechs Kundgebungsteilnehmer endete daher die Demonstration mit einer vorläufigen Festnahme. Ein Mann, der im Verdacht steht, mit einer Glasscherbe Gesetzteshüter attackiert zu haben, befand sich am Freitag noch in Haft.

Der Großteil der Opernballgegner hatte sich gegen 22.00 Uhr bereits verlaufen. Etwa 30 bis 50 Personen versuchten, Konflikte mit der Polizei anzuzetteln. Beamte nahmen die Personalia dieser Gruppe auf, bis Mitternacht löste sich der „Raudauhaufen“ auf.

Major Günther Berghofer, einer der Einsatzleiter, wies auf das besonnene Verhalten seiner Beamten hin, die sich nicht provozieren ließen. Der Einsatz wurde auch von Mitgliedern des Menschenrechtsbeirates beobachtet.

Redaktion: Elisabeth Skoda

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