Opernball: Richard Lugner 2012 ohne Loge?

Die Wahl von Ruby Rubacuori als Stargast des Society-Löwen zum Wiener Opernball sorgt für Furore. Richard Lugner dürfte sich nun endgültig ins Out geschossen haben.
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Das ist die größte Peinlichkeit, die Herr Lugner jemals gemacht hat. Es ist traurig, beschämend und pietätlos“, sagte Opernball-Organisatorin Desiree Treichl-Stürgkh gegenüber der APA. Sie könne dem Baumeister heuer zwar nicht mehr die Loge wegnehmen, doch sei es denkbar, dass er im kommenden Jahr nicht mehr berücksichtigt wird. “Wir haben sehr viele Vorbestellungen“, so Treichl-Stürgkh.

Gefährliche Wahl des Opernballgastes

Ich habe nichts gegen das Mädchen. Sie ist ein Opfer, das das beste aus seinem tragischen Schicksal gemacht hat“, meinte die Organisatorin. Aber eine Prosituierte, die noch dazu in einem schwebenden Verfahren rund um den italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi steckt, zum Opernball zu holen, sei “höchst gefährlich”.

Herr Lugner hat sich jedenfalls jetzt völlig ins Out geschossen. Jetzt will ihn niemand mehr, außer vielleicht der Boulevard“, sagte die Organisatorin. “Ich habe ihn gefragt, wie er seiner Tochter erklären will, was die Frau macht, aber er sagte nur, ‘das ist eine klasse Frau’“, ärgerte sich Treichl-Stürgkh.

Kein Skandal am Wiener Opernball

Der Baumeister versprach, dass sich Ruby auf auf jeden Fall benehmen wird. “Es wird keinen Skandal geben“, sagte er zur APA. Er wehre sich dagegen, dass mit zwei Maßstäben gemessen wird. “Die Besucher und Besucherinnen am Opernball werden auch schon mal was mit jemandem gehabt haben. Das sind Doppelstandards“, so Lugner.

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