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Opernball 2004: Prachtvoll und traditionell

Prachtvoll und traditionell präsentierte sich der Opernball 2004 - Skandälchen wie in den letzten Jahren blieben dieses Jahr weitgehend aus.   

Mit dem Opernball 2004 ist das Fest im Sangeshaus am Ring wohl vollends zu dem traditionellen Ereignis der Künstler, Wirtschaft und Politik geworden, das die Organisatoren seit der Regentschaft von Sacher-Chefin Elisabeth Gürtler angestrebt haben – das Augenzwinkern blieb dabei allerdings auf der Strecke. Abseits der sehr gelungenen Eröffnung fehlte dem Gesellschaftsspektakel vor allem jener Aufputz von bekannten Persönlichkeiten aus der Unterhaltungsbranche, der auch internationale Kamerateams in die Bundeshauptstadt lockt. Lediglich Richard Lugners Gast, die US-Schauspielerin Andie MacDowell, sorgte am Donnerstagabend für das lieb gewonnene Gemauschel bei den Besuchern und das Blitzlichtgewitter auf der Feststiege.

Bei der Eröffnung zeigte sich die Balltradition von ihrer schönsten Seite. Dies lag nicht zuletzt an der jungen russischen Diva Anna Netrebko, die die rund 6.000 Besucher des ausverkauften Hauses mit dem Franz Lehar-Lied „Meine Lippen, sie küssen so heiߓ gänzlich in ihren Bann gezogen hat. Gegensätzlich, aber durchaus passend präsentierte Michael Heltau ein Wienerlied-Medley aus Gassenhauern, die wohl jeder der Zuseher mitsummen konnte.

Klestil leicht wehmütig

Für Bundespräsident Thomas Klestil bedeutete der Abend einen kleinen Abschied, hat das Staatsoberhaupt doch zum letzten Mal in dieser Funktion das Gesellschaftsereignis angeführt. Ob Klestil auch künftig noch den Höhepunkt des Faschings als Privatperson in der Oper verbringen wird, ist ungewiss. „Das möchte ich keinesfalls ausschließen, sage Ihnen aber ehrlicherweise, dass ich mir darüber noch nicht den Kopf zerbrochen habe“, so der Bundespräsident gegenüber der APA. Die schwarz-blaue Regierungsriege war bis auf wenige Ausnahmen vollzählig anwesend. Ganz im Gegensatz zur Opposition – Wiens Bürgermeister Michael Häupl (S) war einer der wenigen Sozialdemokraten, die das Fest besucht haben. Die Liste der ausländischen Staatsgäste war indes beeindruckend: Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (V) hatte den kroatischen Ministerpräsidenten Ivo Sanader zu Gast, Außenministerin und Präsidentschaftskandidatin Benita Ferrero-Waldner (V) begrüßte die Außenminister Spaniens, Loyola de Palacio, Kroatiens, Miomir Zuzul, und Lettlands, Sandra Kalniete, sowie die Ressortchefs aus Bulgarien, Solomon Passi, Algerien, Abdelaziz Belkhadem, und von Andorra, Juli Minoves-Triquell. Bundespräsident Thomas Klestil war in Begleitung des polnischen Präsidenten Aleksander Kwasniewski.

Andie MacDowell etwas verschreckt

Opernball-Enfant-Terrible Richard Lugner machte seinem Ruf wieder alle Ehre. Sichtlich angeschlagen von den Strapazen der vergangenen Tagen sorgte der Baumeister mit Andie MacDowell für einen kameragerechten Aufputz. Der US-Schauspielerin war der Rummel um ihre Person nicht ganz geheuer. Obwohl sie versicherte, dass alles „wirklich wunderschön“ sei, verließ sie bereits kurz nach Mitternacht das Fest. „Sie muss ja morgen schon früh zurückfliegen“, erklärte Richard Lugner, der sich auf Anraten seiner Frau Christina für das Fest extra sein Gesicht mit Botox glätten hatte lassen.

Redaktion: Elisabeth Skoda

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