Operation Geisterwald - Stichwort File Sharing

File Sharing, "Dateien teilen", ist die Weitergabe von Dateien zwischen Internetbenutzern. Dies geschieht über internetbasierte Tauschbörsen, so genannte Peer-to-Peer-Netzwerke (P2P). Um darauf zugreifen zu können, benötigt man ein spezielles Computerprogramm.

Das Peer-to-Peer-Netzwerk macht es möglich, Dateien über das Internet zum Kopieren anzubieten und herunterzuladen. Dabei kann jeder Teilnehmer Nutzer (User) und Anbieter zugleich sein. Dies ist vergleichbar mit der Freigabefunktion von Dateien innerhalb eines lokalen Netzwerks. Neben legalen Informationen und Dateien können somit auch urheberrechtlich geschützte Dateien (etwa Musik, Filme, Anwendungen) frei von Lizenz- beziehungsweise Kaufgebühren weitergegeben werden. Dies betrifft auch verbotene Inhalte wie Kinderpornografie und jene, die gegen das Wiederbetätigungsgesetz verstoßen.

Dabei können solche Dateien auch unwissend auf den Computer eines Internetbenützers gelangen: Viren und Trojaner werden beim unachtsamen Surfen oder durch Mail im Internet “eingefangen”. Diese können die Kontrolle über den eigenen Server übernehmen und über diesen Spam oder illegale Inhalte versenden, erklärt Kurt Einzinger von Internet Service Providers Austria ISPA. Durch Schutzeinrichtungen, etwa Firewalls, könne man diesen Missbrauch weitgehend verhindern.

Wer illegale Inhalte auf seinem Computer findet, denen er sich nicht bewusst war, sollte dies sofort melden: Die ISPA hat dafür eine eigene Stopline () errichtet. Durch das Internet sei die Aufklärung von Kinderpornografie leichter geworden, da die Pädophilen “auffindbarer” geworden seien, meinte Einzinger.

  • VIENNA.AT
  • Chronik
  • Operation Geisterwald - Stichwort File Sharing
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen