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Open Piano macht Station am Bahnhof Floridsdorf und beim MQ Wien

Der frei zur Verfügung stehende Flügel wird nahe dem MQ Wien aufgestellt
Der frei zur Verfügung stehende Flügel wird nahe dem MQ Wien aufgestellt ©Open Piano for Refugees
Das Sozialprojekt Open Piano for Refugees platziert diesen Sommer im vierten Jahr in Folge einen frei zugänglichen Flügel für alle Spielfreudigen an Plätzen in Wien.

Das Open Piano beflügelt als nächstes den Bahnhof Floridsdorf sowie den Platz der Menschenrechte beim MuseumsQuartier

Bereits in den letzten Jahren begeisterten viele Musikerinnen und Musiker beim Open Piano am Flügel mit ihrem Können. Nach dem ersten Standort "nach dem Lockdown" am Platz der Menschenrechte geht es in die zweite Runde.

Klavierklänge für alle in Floridsdorf und beim MQ

Von 19. bis 25. August wird am Bahnhof Floridsdorf ein hochwertiger Flügel von Feurich aufgestellt. Der Flügel wandert dann weiter zum Platz der Menschenrechte von 26. bis 30. August. Beide Standorte sind sehr passend für das Projekt: Bei Bahnhöfen, die generell eher etwas düster sind und Stress vermitteln, bringt das Open Piano Ruhe und Leidenschaft mit sich. Und beim Platz der Menschenrechte sagt der Name eigentlich schon alles.

Der Klavierflügel steht bei beiden Standorten outdoor bei schönem Wetter jeweils von ca. 12:00 bis 21:00 Uhr zur Verfügung. "Gleichzeitig stehen wir Ende August in Bonn sowie in Linz, wobei vermutlich im September das Open Piano nochmals 2x in den 1.Bezirk kommt. Die Verhandlungen dafür laufen bereits," so die Veranstalter. Bei allen Standorten gilt das Motto: Alle dürfen spielen. Alle dürfen zuhören. Alle (Instrumente) sind willkommen!

Die Idee hinter dem Open Piano

Das Open Piano soll den öffentlichen Raum gerade auch in einer von Corona bestimmten Zeit kunstvoll beleben, eine (nonverbale) Kommunikationsplattform kreieren sowie für eine positive öffentliche Präsenz von Geflüchteten sorgen. "Gemeinsam spielen wir für soziale Gleichberechtigung und Zusammenhalt und arbeiten dabei sehr unterschwellig und barrierefrei. Wir wollen mit dem Thema wirklich alle einfangen. Bei uns soll die Lust auf Inklusion entstehen", so die Veranstalter.

Musik unterscheidet weder zwischen Hautfarbe, Religion noch Herkunft. Musik verbindet. Es bleiben spontan gerne viele Leute stehen, hören zu oder wagen sich gar selbst ans Klavier. Pro Tag spielen etwa 20-30 unterschiedliche PianistInnen, egal ob AnfängerIn oder Profi. Es sind wirklich alle (ohne Voranmeldung) am Piano willkommen, die sich an das Sicherheits- und Hygienekonzept und die behördlichen Vorgaben halten (min. 1,5m Abstand und vor/nach dem Klavierspielen die Hände desinfizieren).

Soziale Pläne hinter der Initiative

"Mit den eingenommenen Spenden eröffneten wir im März 2018 in Wien das vermutlich erste soziale Musikinstitut namens DoReMi, welches vor allem die Inklusion von geflüchteten und sozial benachteiligten Menschen (mit und ohne Migrationshintergrund) fördern soll. Geflüchtete sind dabei nicht nur SchülerInnen, sondern auch als LehrerInnen tätig und unterrichten Instrumente wie Oud, Klavier, Gitarre, Jazz-Gesang und Arabischer Gesang. Das Ganze basiert auf einer "Zahl so viel du kannst"-Basis, damit auch einkommensschwache SchülerInnen den Unterricht in Anspruch nehmen können. Mehr zum Open Piano for Refugees unter diesem Link sowie auf der dazugehörigen Facebook-Seite .

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