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Opel-Rettung verzögert sich bis November

Lässt General Motors den Deal noch platzen?
Lässt General Motors den Deal noch platzen? ©APA (dpa)
Die Rettung von Opel verzögert sich bis in den November. Der bisherige Mutterkonzern General Motors hat Bedenken und tritt beim Verkauf des angeschlagenen Autobauers auf die Bremse. Erst am 3. November wird sich der GM-Verwaltungsrat mit dem Verkauf an den österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna und den Bedenken der EU-Kommission befassen. Das kündigte GM-Vize John Smith am Freitag an.

Der Termin für die Unterzeichnung des Kaufvertrags war bereits mehrfach verschoben worden. Für den Fall, dass der Verkauf scheitern würde, hat der Konzern seit Monaten einen “Plan B” in der Schublade, um Opel zu behalten und selbst zu sanieren. Das nährt Spekulationen darüber, dass der Verkauf doch noch platzen könnte.

Im GM-Verwaltungsrat seien wichtige Mitglieder gegen den Deal, berichtete das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” auf seiner Online-Seite. “Solche Spekulationen sind überzogen”, sagte dagegen Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz. auch die deutsche Regierung sieht keine Anzeichen für einen Kurswechsel bei General Motors.

Die EU-Kommission fordert von GM und der Opel-Treuhand eine rechtliche Klarstellung, dass die Entscheidung für Magna und seine russischen Partner ohne politischen Druck erfolgte. Sonst will die Kommission das Rettungspaket über insgesamt 4,5 Mrd. Euro für Opel nicht genehmigen.

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