Online-Zimmervermieter: Einheitliches Registrierungssystem wird erarbeitet

Köstinger will mit den Bundesländern ein einheitliches System erarbeiten und umsetzen.
Köstinger will mit den Bundesländern ein einheitliches System erarbeiten und umsetzen. ©APA/HANS PUNZ
Für Online-Zimmervermieter soll ein einheitliches Registrierungssystem erarbeitet und umgesetzt werden. Davon wird auch Airbnb betroffen sein.

Ministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) hat angekündigt, gemeinsam mit den Bundesländern ein einheitliches Registrierungssystem für Online-Zimmervermieter zu erarbeiten und umzusetzen. Das ist das Ergebnis der Tourismusreferenten-Tagung, die am Freitag in Wiener Neustadt über die Bühne ging. Geschaffen werden soll zudem ein bundeseinheitliches Erfolgsbewertungssystem.

Airbnb und andere Online-Plattformen: Faire Regulierungen sollen kommen

Die Forcierung fairer Regularien für gewerbliche und private Zimmervermieter im digitalen Bereich, also für Airbnb und andere Online-Plattformen, sei ein wichtiger Punkt auf der Tagesordnung des Treffens gewesen, wurde in einer Aussendung betont. Die Lösung, die nun ins Auge gefasst wurde, sei “ein großer Fortschritt in der Umsetzung gleicher und fairer Rahmenbedingungen in der Zimmervermietung”, wurden Köstinger und die niederösterreichische Landesrätin Petra Bohuslav (ÖVP) zitiert. Eine Arbeitsgruppe soll “eine einheitliche Umsetzung erarbeiten und gewährleisten”.

Eine Einigung erzielten Bund und Länder auch hinsichtlich der Schaffung eines gemeinsamen Indikatorensystems zur Messung des touristischen Erfolgs. “Nächtigungszahlen allein sagen viel zu wenig über tatsächlichen Erfolg aus”, betonten Bohuslav und Köstinger. Mit dem geplanten System werden die Indikatoren auf Basis des Tourismus-Satellitenkontos (TSA) ausgeweitet. Dies soll eine “umfassendere Bewertung” ermöglichen. “Es geht um die Wertschöpfung, aber auch viele andere Kriterien, die wir hier einarbeiten wollen”, hielten Köstinger und Bohuslav fest.

“Masterplan für Tourismus” ebenfalls thematisiert

Ebenfalls thematisiert wurde in Wiener Neustadt der Ende März präsentierte “Plan T”, der “Masterplan für Tourismus”. Wesentliche Aspekte wie die Positionierung Österreichs als “Kulinarik Destination” und die Möglichkeiten der Digitalisierung in Tourismusunternehmen wurden laut Aussendung vorgestellt.

(APA/Red)

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