Omikron: Keine Klarheit bei Impfstoffanpassung

Die EMA ist sich nicht sicher, ob eine Anpassung der Impfstoffe im Bezug auf die Omikron-Variante notwendig ist.
Die EMA ist sich nicht sicher, ob eine Anpassung der Impfstoffe im Bezug auf die Omikron-Variante notwendig ist. ©APA/dpa-Zentralbild/Bodo Schackow
Die EU-Arzneimittelbehörde EMA ist sich noch nicht sicher, ob die Corona-Impfstoffe zum Schutz vor der Omikron-Variante angepasst werden müssen oder nicht.

Verlässliche Daten fehlten noch, erklärte EMA-Chefin Emer Cooke am Dienstag in Amsterdam. Sollte es nötig sein, sei man darauf vorbereitet. "Wir müssen nicht von vorne beginnen." Ein angepasster Impfstoff müsse sich nicht unbedingt stark von den bisherigen unterscheiden. Die EMA prüft Daten zur Omikron-Variante und der Wirkung von Impfstoffen.

EMA bei Omikron nicht sicher, ob Impfstoffanpassung notwendig ist

Durch die schnelle Verbreitung der Omikron-Variante sei die Lage in Europa besorgniserregend, sagte die EMA-Chefin. "Aber mit fünf Impfstoffen und sechs Medikamenten sind wir heute in einer viel stärkeren Position als noch vor einem Jahr." Keines der Medikamente sei ein "Zaubermittel", aber sie seien wichtige Instrumente im Kampf gegen Covid-19.

Monatlich werden 200 Millionen Impfdosen in der EU hergestellt

Vor genau einem Jahr hatte die EMA den Weg freigemacht für den ersten Corona-Impfstoff der Hersteller Pfizer und Biontech. Inzwischen würden in der EU jeden Monat 300 Millionen Dosen Impfstoffe produziert.

(APA/Red)

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