OLG sprach Strache komplettes Ibiza-Video zu

Strache bekommt insgesamt 20 Stunden an Video- und Tonaufnahmen ausgefolgt.
Strache bekommt insgesamt 20 Stunden an Video- und Tonaufnahmen ausgefolgt. ©APA/SPIEGEL/SÜDDEUTSCHE ZEITUNG/HARALD SCHNEIDER
Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache wollte von der WKStA das gesamte Ibiza-Video und hat nun endgültig vom OLG Recht bekommen.

Das berichtete die "Presse" am Dienstag. Zuvor hatte bereits das Wiener Straflandesgericht in seinem Sinne entschieden. Der Beschwerde der WKStA dagegen (auf Weisung der Wiener Oberstaatsanwaltschaft) komme keine Berechtigung zu, entschied nun das Oberlandesgericht (OLG) Wien.

Strache forderte ungeschwärzte Komplett-Version des Ibiza-Videos

Wegen Vorteilsannahme wird gegen Strache in der Ibiza-Causa nicht mehr ermittelt, sehr wohl aber wegen des Verdachts der Bestechlichkeit rund um die Casinos-Affäre. Strache wollte daher das Video haben, und zwar ungeschwärzt, "zur Wahrung seiner Beschuldigtenrechte", wie sein Anwalt Johann Pauer erklärte.

Auch das OLG meinte nun, die Kenntnis des gesamten Akteninhalts bilde "das Fundament umfassender Verteidigung". Er bekommt daher nun insgesamt 20 Stunden an Video- und Tonaufnahmen ausgefolgt.

(APA/Red)

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