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OLG hebt Urteil gegen Ramprecht und "profil" auf

Neue Runde im Rechtsstreit zwischen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser und seinem früheren Mitarbeiter Michael Ramprecht und dem Nachrichtenmagazin "profil": Der erstinstanzliche Teilschuldspruch gegen Ramprecht wurde vom Oberlandesgericht Wien wegen Verfahrensmängeln aufgehoben und das Verfahren an das Erstgericht zurückverwiesen.
Den Berufungen von Ramprecht und “profil” sowie jener von Grasser wurde stattgegeben. Ein Sprecher des OLG bestätigte der APA eine entsprechende Aussendung des “profil”.

Ramprecht war am 15. Juli 2010 wegen Übler Nachrede Grassers zu einer bedingten Geldstrafe von 3.600 Euro verurteilt worden, “profil” zu einer Entschädigung in der Höhe von 1.500 Euro und zur Urteilsveröffentlichung. Dass Grasser die Buwog-Privatisierung beeinflusst haben soll, sei nicht erwiesen, so der Richter damals.

Ramprecht hatte im “profil” entsprechende Anschuldigungen gegen Grasser erhoben, dieser hatte die Vorwürfe zurückgewiesen und geklagt. Ramprecht freue sich sehr über die OLG-Entscheidung, sagte sein Anwalt Michael Pilz heute zur APA.
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