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Oktoberfest-Countdown: Mehr Sicherheit und mehr Traditionelles

Der Countdown läuft: Am Samstag heißt es wieder "Ozapft is" zum Münchner Oktoberfest. Neue Fahrgeschäfte locken ebenso wie die nostalgische "Oide Wiesn". Dort jedenfalls werde man nicht "an spanische Strände erinnert", versprach Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) mit Blick auf die "Ballermann"-Stimmung in manchen Festzelten.
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“Mein größter Wunsch ist wie jedes Jahr, es möge ein friedliches Fest werden”, sagte Ude. Die Sicherheitsvorkehrungen wurden noch einmal erhöht. Bis zum 3. Oktober werden rund sechs Millionen Besucher aus aller Welt erwartet.

Anzapfen mit zwei Schlägen

Am Samstag wird Ude das erste Fass anzapfen und das größte Volksfest der Welt eröffnen. “Das Auge der Welt ruht nur auf ihm, wenn er dieses absolut bedeutende, ja globale Ritual zelebriert”, sagte Festleiterin Gabriele Weishäupl. Ude selbst hofft, dass er beim Anzapfen wieder – zum fünften Mal – mit zwei Schlägen auskommt. “Es würde mir natürlich gut gefallen, wenn mir das auch dieses Jahr gelingt.”

Auf dem Festgelände laufen die letzten Vorbereitungen. Während Lastwagen rollen und Budenbesitzer ihre Stände schmücken, sind auch schon Schaulustige in den Gassen unterwegs.

Schutz vor Terrorangriffen

Erstmals schützen knapp 200 Betonpoller das Fest vor möglichen Terrorangriffen. Eine konkrete Bedrohung gibt es aber nach Aussagen der Sicherheitskräfte nicht. Insgesamt 500 Polizeibeamte werden auf und rund um die Theresienwiese im Einsatz sein.

In diesem Jahr locken noch rasantere, schwindelerregende Fahrgeschäfte wie die Riesenschaukel “Monster”, die mit einem Ausschlag von 47 Metern von einer Seite zur anderen schwingt. Zugleich präsentiert sich das Volksfest traditioneller: Nachdem die Münchner im vergangenen Jahr zu den 200-Jahr-Feiern vehement mehr Brauchtum verlangt hatten, bietet die “Oide Wiesn” Volksmusik und Gemütlichkeit, historische Fahrgeschäfte und Belustigungen wie die “Dicke Berta”, an der man ähnlich wie beim “Hau den Lukas” seine Kraft erproben kann. (APA)

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