"Ohne mein Geld hätte ich keinen Vater!"

Dass Shia LaBeouf nicht aus dem den nobelsten Verhältnissen stammt, war stets bekannt. Doch nun verrät der Jungstar noch mehr über seine gar nicht rosige Jugend mit dem drogendealenden Vater. Und er erzählt, dass nur sein Reichtum ihn und seine Familie glücklich machte ...

Es beeindruckt regelmäßig, mit welcher Offenheit Shia LaBeouf über seine Vergangenheit spricht. So meinte er beispielsweise bereits Anfang des Jahres in einem Interview, er sei nur Schauspieler geworden, damit “meine Familie sich eine bessere Bleibe leisten könne … Ich scheiß mir nichts um Kunst.” Und nun legt der 24-Jährige nach. Gegenüber der britischen Tageszeitung “Sun” erklärte LaBeouf, er sei Schauspieler geworden, um sich seine Familie “zurückkaufen” zu können.

Drogendealer-Dad

“Mein Vater war nie zuhause, weil er Drogen verkaufte, um uns ernähren zu können. Und meine Mutter war nie da, weil sie im Park Prospekte verkaufte, um uns ernähren zu können”, so der “Transformers”-Star. “Sie hatten nie Zeit füreinander und die Beziehung ging in die Brüche. Das hat mein Leben für lange Zeit ruiniert. Ich bin nicht der Erste, der sowas durchmacht, aber ich gab mir selbst die Schuld daran. Dabei waren die beiden einfach nicht füreinander bestimmt. Und das ist schon ok. Ich liebe sie beide und sie sind Freunde geworden.”

Nach den schlimmen Jahren, in denen Shia an der Trennung seiner Eltern zu knabbern hatte, kam allerdings sein erstes großes Engagement: die Hauptrolle in der Disney-Serie “Eben ein Stevens”. Da LaBeouf aber erst 12 Jahre alt war, musste ein Elternteil am Set mit dabei sein – und der Jungschauspieler “mietete meinen Dad zurück in mein Leben”, wie er es ausdrückt. “Dieser Job gab mir meinen Vater wieder. Das Geld gab mir meinen Vater wieder. Hätte ich kein Geld gehabt und somit keine Chance, den Verdienstentgang meines Vaters zu kompensieren, damit er leben konnte, hätte ich heute keinen Vater.”

“Will nicht wie De Niro enden!”

Seit damals ging es nur mehr bergauf, privat wie beruflich. Seine Familie musste ab sofort nie wieder Zukunftsängste haben. Allerdings, so Shia weiter, habe er keinerlei Pläne für das, was da in seinem Schauspieleleben noch auf ihn zukommt: “Ich lasse mich einfach treiben, ich bin wie ein Söldner.” Allerdings: “Ich bin noch nicht dort angekommen, wo ich einmal sein will. Und ich hoffe, ich werde nie so sein wie Robert De Niro, der sich damit begnügt, wo er jetzt ist. Das ist nämlich der Tod eines jeden Schauspielers. Dustin Hoffman hingegen ist noch immer aktiv und ein Kämpfer … Ich selbst habe konkrete Ziele, die allerdings noch weit entfernt sind. Man sollte Träume haben, die man nicht erreichen kann. Denn wenn man sich einmal sein Traumauto gekauft hat, was macht man dann?”

(seitenblicke.at/Foto: dapd)

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