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ÖH kritisiert Betreuungszustände an Uni

„Miserable Betreuungszustände“ ortet die ÖH an der Uni Wien. Vor allem an der Pädagogik und Publizistik sei es „katastrophal“, erklärte Patrice Fuchs von der ÖH-Bundesvertretung am Freitag.

Anlass dafür war u.a. der Diplomarbeitsstopp am Institut der Publizistik. Dort würden aus Protest gegen die Uni-Leitung keine Anmeldungen für Diplomarbeitsthemen angenommen.

Betroffen davon seien bis zu 3.000 Studierende, die dadurch ihr Studium nicht abschließen könnten, sagte Studienrichtungsvertreter Axel Maireder. Er kann den Protest aber auf Grund der Lage – fünf Professoren für 7.000 Studenten – nachvollziehen: „Die Universitätsleitung hat ihr Versprechen gebrochen, mit Umstellung auf das Bakkalaureat die Situation am Institut zu verbessern. Es wird Zeit, dass der Rektor erkennt, welche Probleme es an der Uni Wien gibt.“ Zweiter Anlass für den Protest ist eine Panne bei der Online- Anmeldung für Lehrveranstaltungen am Institut für Erziehungswissenschaften.

Skandal bei Anmeldung

Weil die Anmeldefrist durch ein Versehen zwölf Stunden länger gelaufen ist als ursprünglich angekündigt, seien viele, die bereits einen Platz in einem Seminar hatten, wieder rausgefallen, erklärte Katrin Singer von der Studienrichtungsvertretung Pädagogik. Das eigentliche Problem sei aber die Finanzierung: „Das Budget für die Lehre an der Erziehungswissenschaften ist seit vier Jahren nicht erhöht worden.“


Fuchs hat den „Verdacht, dass diese Zustände politisch gewollt sind“. Man müsste nur Geld zur Verfügung stellen, „und zwar gezielt, denn nicht in allen Studienrichtungen sind die Zustände so katastrophal“, so Fuchs. Die ÖH hat deshalb einen Offenen Brief an Bildungsministerin Gehrer geschrieben. Darin wird Gehrer aufgefordert, „diese Situation nicht schönzureden, sondern endlich zu handeln und den Niedergang des österreichischen Universitätssystems zu stoppen“.

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