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"Offener Bücherschrank" jetzt auch im 6. und im 9.

Der erste "offene Bücherschrank" in Neubau vor seiner Eröffnung im Februar.
Der erste "offene Bücherschrank" in Neubau vor seiner Eröffnung im Februar. ©APA
Kostenlos ein Buch nehmen oder aber auch ein altes hineinstellen: Das ist der offene Bücherschrank. Nun erhalten nach Neubau auch Mariahilf und Alsergrund eine Selbstbedienungsbibliothek.
Erster "offener Bücherschrank" in Neubau

Seit Februar hat die Bundeshauptstadt ihren ersten “offenen Bücherschrank” in Wien-Neubau. Die Mini-Bibliothek im öffentlichen Raum, aus der kostenlos Bücher genommen als auch nicht mehr benötigte Werke eingestellt werden können, war vorerst nur bis Mitte Juni behördlich genehmigt worden. Diese Frist wurde nun bis Sommer 2012 verlängert, freute sich Initiator Frank Gassner. Außerdem wird das Konzept demnächst auf weitere Bezirke ausgeweitet.

Der schon bestehende Schrank befindet sich an der Ecke Zieglergasse/Westbahnstraße, wobei Freunde des gedruckten Wortes 24 Stunden am Tag Bücher ohne jegliche Formalitäten entnehmen oder die Regale mit Lesestoff aus eigenem Bestand befüllen können. Das eine bedingt jedoch nicht das andere. Das Prinzip habe sich bisher ausgezeichnet bewährt, versicherte Gassner: “Die soziale Kontrolle hat voll funktioniert.”

250 Werke, 10.000 Sticker

Bisher sei die rund 250 Werke fassende, mit zwei Glastüren versehene Konstruktion noch nie leer gewesen. Wie viel Bücher bereits die Selbstbedienungsbibliothek passiert haben, sei schwer zu sagen. Als Richtwert gab Gassner jedoch an, dass bereits 10.000 jener Sticker, mit denen jeder neu eingetroffene Band beklebt wird, verbraucht worden seien.

Nun soll das Konzept ausgedehnt werden. Laut Gassner haben bereits der 6. und der 9. Bezirk Interesse anklingen lassen. Vonseiten der jeweiligen Bezirksvertretung hieß es, die Sache sei bereits äußerst konkret. So sollen noch im Sommer, spätestens aber im Herbst, am Zimmermannplatz am Alsergrund sowie an der Ecke Otto-Bauer-Gasse/Gumpendorfer Straße in Mariahilf offene Bücherschränke aufgestellt werden. Was Mariahilf betrifft, übernehme einen Teil der Kosten der Bezirk, der Rest werde über Sponsoren und die Gebietsbetreuung als Trägerverein finanziert, so SP-Bezirkschefin Renate Kaufmann. Am Alsergrund ist die konkrete Abwicklung noch offen. Das rund 2.000 Euro teure Pilotprojekt in Neubau bezahlte Gassner im Übrigen aus eigener Tasche.

Die Idee eines “offenen Bücherschranks” ist – vor allem im deutschsprachigen Raum – nicht neu. Ähnliche Initiativen gab bzw. gibt es etwa in Bonn, Mainz oder Berlin. Auch in Graz gab es Anfang der 1990er Jahre bereits eine “offene Bibliothek”.

www.offener-buecherschrank.at

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