Österreichische Gasspeicher: Mehr eingelagert als entnommen

Österreichische Gasspeicher: Einlagerung und Entnahme halten sich nicht die Waage.
Österreichische Gasspeicher: Einlagerung und Entnahme halten sich nicht die Waage. ©APA/HARALD SCHNEIDER (Symbolbild)
Seit einer Woche übersteigt die Menge an Gas, die in die österreichischen Gasspeicher eingelagert wird, jene Menge, die von dort entnommen wird.

In den für österreichische Endkunden genutzten Speichern lagern inzwischen wieder 14 TWh Gas, das entspricht knapp dem Bedarf eines verbrauchsstarken Wintermonats, für den 14 bis 16 TWh Verbrauch zu veranschlagen seien, sagte Carola Millgramm, Leiterin der Gas-Abteilung beim Energieregulator E-Control, im "ORF-Morgenjounal".

Gas: Österreich anders als andere Länder

In Österreich seien im Vergleich zum Jahresverbrauch 16 Prozent eingespeichert, das sei mehr als in anderen Ländern. Allerdings ist in dieser Zahl auch der Gasspeicher Haidach enthalten, der nur an das deutsche Marktgebiet angeschlossen ist. Die 14 TWh Gas, die den Endkunden in Österreich zur Verfügung stehen, entsprechen etwa 14 Prozent des österreichischen Gasverbrauchs.

Gas kommt teilweise aus Russland

Wenn Lieferungen so weitergehen, dann wären die Speicher in 3,5 Monaten zu 80 Prozent gefüllt. Das Gas stamme zum größten Teil aus Russland, das auch unter Kriegsbedingungen die vereinbarten Mengen liefere. Flüssiggaslieferungen könnten teilweise auch dabei sein, genau lasse sich das nicht sagen.

(APA/Red)

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