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Österreicher fühlen sich frei, haben Eigentum aber abgeschrieben

Wo, wenn nicht in Österreich, kann man so frei auf einem Berggrat sitzen?
Wo, wenn nicht in Österreich, kann man so frei auf einem Berggrat sitzen? ©pixabay.com
Das Umfrageinstitut SORA erhob für die NEOS die Gefühlslage der Österreicher: Die meisten fühlen sich dabei frei, Eigentum wird als wichtige Altersvorsorge angesehen. Nur die wenigsten glauben aber, diesen zu erreichen.

Drei Viertel der Österreicher fühlen sich frei. Zu diesem Ergebnis kommt abermals der "Freiheitsindex", den SORA im Auftrag der NEOS erhoben hat. Dabei zeigt sich, dass nicht nur Demokratie ein wesentlicher Faktor für dieses Empfinden ist, sondern auch Eigentum. NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger forderte daher bei der Präsentation am Donnerstag abermals, ökonomische Hürden wie Steuern zu senken.

Nur die Hälfte strebt nach "Erfolg"

Konkret lautete die Kernfrage: "Wie empfinden Sie Ihr gegenwärtiges Leben? Fühlen Sie sich frei oder unfrei?" 56 Prozent der von August bis September des vergangenen Jahres befragten 2.185 Personen antworteten dabei mit "frei", 18 Prozent mit "eher frei". Weniger optimistisch stehen die Österreicher zum Thema Erfolg. Etwas mehr als die Hälfte meinte, heutzutage "kaum nach oben" zu kommen, egal wie man sich anstrengt.

Dennoch finden 70 Prozent der Befragten, dass jeder "seines Glückes Schmied" ist, also dass man mit Anstrengung es auch "zu etwas bringen" kann. Eng verknüpft ist diese Einstellung auch mit dem Bezug auf Eigentum: Fast gleich viele (68 Prozent) der Befragten sind der Meinung, dass Fleiß zum Erwerb von mehr Eigentum führt. Dennoch meinten 63 Prozent, egal wie sehr man sich anstrenge, es sei kaum möglich, mit eigener Leistung Eigentum zu erwerben.

Vertrauen in die Politik gestiegen

Günther Ogris von SORA führte diese Ambivalenz je nach Fragestellung auf "kleine Unsicherheiten" in der Bevölkerung zurück. In der Bevölkerung sei jedenfalls ein starkes Freiheitsgefühl verankert, welches stark mit dem Bewusstsein für die Rechte jedes Einzelnen verknüpft sei. Das Vertrauen in die Problemlösung in der Politik, insbesondere des Bundespräsidenten, ist deutlich gestiegen. Dennoch glauben zehn Prozent weniger als im Jahr davor, die österreichische Demokratie sei frei.

Vor allem die Frage nach dem Eigentum findet Meinl-Reisinger spannend, da dieses in der Befragung als wichtiges Mittel zur Altersvorsorge angesehen wird. Mit dem klassischen Sparbuch sei dies in Zeiten einer Niedrigzinspolitik allerdings nicht mehr zu erreichen, die Einkommen junger Menschen - Stichwort Millennials - seien oft niedrig. Der Auftrag an die Politik sei daher, die Österreicher insbesondere bei den Lohn- und Einkommenssteuern radikal zu entlasten.

Auch die Freiheit der Bildung ist den Österreichern besonders wichtig, wo Meinl-Reisinger ebenfalls politisch ansetzen will. Ihr Schluss aus der Erhebung: "Menschen, die eine Zukunftsperspektive haben, fühlen sich freier."

(APA/red)

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