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Österreich hofft auf Erfolg im Ländermatch gegen Dänemark

Österreich trifft am Dienstag auf Dänemark.
Österreich trifft am Dienstag auf Dänemark. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Am Dienstag trifft das österreichische Fußball-nationalteam nach der Nations League auf Dänemark. Im Freundschaftsspiel will Teamchef Franco Foda noch einmal Erkenntnisse für die kommenden Monate gewinnen, aber auch ein positives Resultat einfahren.

“Dieses Match hat die gleiche Wertigkeit wie ein Nations-League-Spiel. Dänemark ist ein starker Gegner, doch wir wollen gut performen”, kündigte der Deutsche am Montag vor dem Abflug an.

Viele Ausfälle im ÖFB-Team

Dass einige prominente Spieler wie David Alaba, Marko Arnautovic oder Julian Baumgartlinger nicht zur Verfügung stehen, ist für den Coach kein großes Thema. “Wir haben viele Ausfälle, aber trotzdem genügend Qualität, um zu bestehen. Wir werden eine schlagkräftige Mannschaft aufbieten”, versprach Foda.

Wie heftig die Rotation im Vergleich zum 1:0 am Freitag gegen Nordirland ausfallen wird, ließ der 52-Jährige offen. Dennoch ist klar, dass die Anfangsformation in Herning wenig mit jenen der vergangenen Länderspiele zu tun haben wird und viele Reservisten eine Chancen bekommen werden. “Jeder, der gegen Dänemark spielt, hat die Möglichkeit, sich zu zeigen und für weitere Aufgaben zu empfehlen”, erklärte Foda.

Die Bezeichnung “B-Elf” wies der frühere Sturm-Graz-Meistermacher allerdings entschieden zurück. “Alle Spieler im Kader haben bei ihren Clubs gezeigt, dass sie zurecht im Nationalteam sind, niemand muss sich beweisen”, betonte Foda. “Alle, die hier sind, haben die Berechtigung zu spielen.”

Österreichs Kapitän noch unbekannt

In punkto Kapitän hielt sich der Teamchef wieder einmal bedeckt. “An meiner Einstellung hat sich nichts geändert. Ich werde es demjenigen Spieler am Spieltag mitteilen”, meinte Foda. Zu den Kandidaten zählen Sebastian Prödl und möglicherweise auch Marc Janko. Weil Guido Burgstaller ebenso wie Andreas Ulmer am Sonntag aufgrund von Muskelbeschwerden nicht trainieren konnte, ist ein Einsatz des 35-Jährigen von Beginn an nicht ausgeschlossen.

Wie auch immer die ÖFB-Anfangs-Elf aussehen wird, sie bekommt es laut Foda mit einem hochwertigen Gegner zu tun. “Die Dänen sind kompakt und stabil in der Defensive und versuchen, schnell umzuschalten.” Im Gegensatz zu Nordirland werde man diesmal auf einen offensiveren Kontrahenten treffen. “Sie werden vor eigenem Publikum versuchen, das Spiel in die Hand zu nehmen. Dadurch werden sich für uns Räume ergeben, die wir nützen wollen”, sagte der Nationaltrainer.

Auch Dänemark dürfte Stammkräfte schnen

So wie Fodas Truppe fehlen auch den Dänen prominente Spieler wie etwa Tottenham-Star Christian Eriksen, zudem dürfte Teamchef Aage Hareide drei Tage nach dem Auswärts-0:0 in der Nations League gegen Irland einige Stammkräfte schonen. “Trotzdem sie haben genug andere Spieler mit hoher Qualität”, warnte Foda.

Für diese These spricht nicht nur Dänemarks Weltranglistenplatz zehn. “Danish Dynamite” verlor von den jüngsten 22 Länderspielen nur zwei – im WM-Achtelfinale gegen den späteren Finalisten Kroatien im Elfmeterschießen und zuletzt im September im Testmatch in der Slowakei mit 0:3. Damals war Dänemark wegen des Spielerstreiks jedoch mit einer Not-Elf aus Unterhaus- und Futsal-Kickern angetreten.

Das Duell mit dem Europameister von 1992 könnte für eineinhalb Jahre das letzte Freundschaftsspiel für das ÖFB-Team sein. Sollte man im Dezember in der EM-Qualifikation in eine Sechser-Gruppe gelost werden, steigen 2019 ausnahmslos Quali-Partien. Sofern Österreich dann auch noch im Nations-League-Play-off im März 2020 dabei ist, würden die nächsten Tests erst Ende Mai/Anfang Juni 2020 anstehen. “Das ist doch schön. Wir lieben es, wenn es um etwas geht”, meinte Foda.

Der Deutsche freut sich auch darüber, dass man diesmal einen Probegalopp auf fremdem Terrain absolviert. “Das macht schon einen Unterschied, insofern ist es ein wichtiges Spiel.” Der Coach hatte nach dem 0:1 in Bosnien-Herzegowina bemängelt, dass man zu oft vor eigenem Publikum getestet hatte.

(APA/Red)

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