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ÖH-Wahl 2019: Das Wahlprogramm der Fachschaftslisten FLÖ

Desmond Grossmann ist Spitzenkandidat der FLÖ.
Desmond Grossmann ist Spitzenkandidat der FLÖ. ©APA/HANS PUNZ
Am Montag präsentierten die Fachschaftslisten (FLÖ) ihr Wahlprogramm für die ÖH-Wahl im Mai. Unter anderem liegen die Schwerpunkte auf einem einheitlichen Studienrecht sowie flexiblen Studien ohne Studiengebühren.

Die Fachschaftslisten (FLÖ) treten bei den Wahlen zur Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) von 27. bis 29. Mai für ein einheitliches Studienrecht sowie bezahlte Praktika an allen Hochschulen ein. Studiengebühren werden abgelehnt, das allgemeinpolitische Mandat soll erhalten bleiben, so Spitzenkandidat Desmond Grossmann bei einer Pressekonferenz am Montag.

FLÖ will flexible Studien ohne Studiengebühren

Die FLÖ sind derzeit zum vierten Mal in Folge in der ÖH-Exekutive und im Moment die einzige Fraktion ohne “Mutterpartei” im Vorsitzteam. Als Wahlziel nannte Grossmann eine Steigerung der Wahlbeteiligung sowie der Mandatszahl der FLÖ. Diese verfügen derzeit über acht Sitze in der 55-köpfigen Bundesvertretung und liegen damit hinter den Koalitionspartnern Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ/12) und Grünen und Alternativen StudentInnen (GRAS/9) bzw. der VP-nahen AktionsGemeinschaft (AG/15) als größter Oppositionsfraktion.

Das Hochschulsystem müsse künftig an die Lebensrealität der Studenten angepasst werden, forderte Grossmann. “Wir müssen weg von einem auf einen fiktiven Durchschnittsstudierenden zugeschnittenen starren Studium hin zu einem flexiblen.” Unter anderem treten die FLÖ für die Einführung eines Teilzeitstudiums an allen Hochschulen sowie eine Harmonisierung des Stipendienwesens ein. So sollen etwa Familien- und Studienbeihilfe zusammengelegt werden, um den Ausschluss von manchen Leistungen durch unterschiedliche Altersgrenzen zu verhindern. Außerdem sollen Praktika in allen Hochschultypen finanziell entlohnt werden – derzeit sei dies in manchen Sektoren nicht der Fall.

Auch Studienrecht für Fachschaftslisten zentral

Mitreden wollen die FLÖ bei der von der Regierung angekündigten Reform des Studienrechts. “Keinesfalls dürfen die Studierenden dabei Rechte verlieren, die sie bereits haben”, betonte Grossmann, der an der Universität Graz Astrophysik studiert. Das betreffe etwa die Zahl der Prüfungsantritte. Auch hier sollten außerdem die Unterschiede zwischen den Hochschultypen eliminiert werden – Fachhochschulstudenten steht derzeit etwa ein Antritt weniger zur Verfügung.

Schließlich verlangen die FLÖ auch die Schaffung einer rechtlichen Grundlage für Konsequenzen bei schlechter Lehre. So sollten etwa verpflichtende Didaktikschulungen vorgeschrieben werden können. Umgekehrt sollen positive Evaluierungen zu besseren Aufstiegsmöglichkeiten für Uni-Lehrer führen.

FLÖ-Spitzenkandidat Grossmann mit Faible für Astronomie

Der Spitzenkandidat der Fachschaftslisten (FLÖ) bei den ÖH-Wahlen, Desmond Grossmann, studiert an der Universität Graz Astrophysik. Abseits seiner Tätigkeit in der (ÖH) verbringt er auch seine Freizeit mit Astronomie: “Sterne gehen immer”, so der 22-Jährige am Rande einer Pressekonferenz am Montag.

Grossmann wurde am 14. Mai 1996 in Graz geboren und absolvierte auch seine Schulzeit in der steirischen Landeshauptstadt. An der Uni Graz ist er studentenpolitisch vielfach aktiv: Neben seiner Tätigkeit als stellvertretender ÖH-Vorsitzender der Gesamtuni engagiert er sich auch in der Studienvertretung Physik, ist Mitglied des Senats, diverser Habilitations- und Berufungskommissionen sowie der Studienkommission Physik.

(APA/Red)

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