ÖFB-U21 blieb mit 7:0-Heimsieg in EM-Qualifikation makellos

Österreichs U21-Nationalteam hat auf dem Weg zur anvisierten Teilnahme an der EM-Endrunde 2017 gegen Aserbaidschan keine Schwächen gezeigt. Die ÖFB-Auswahl setzte sich am Freitag in St. Pölten in dieser Höhe verdient mit 7:0 (1:0) durch. Im dritten Qualifikationsspiel gelang Österreich damit der dritte Sieg, die Elf von Werner Gregoritsch blieb außerdem im zehnten Spiel in Folge ungeschlagen.


Florian Grillitsch brachte Österreich kurz vor der Pause voran (45.+1), Michael Gregoritsch gelang zu Beginn der zweiten Spielhälfte per Foulelfmeter (49.) die Vorentscheidung. Kevin Friesenbichler (60.), noch zweimal Gregoritsch (74., 88.), Alessandro Schöpf (75.) und Dominik Wydra (94./Foulelfmeter) sorgten dann für ein rot-weiß-rotes Torfestival. In der Gruppe 7 übernahm Österreich damit vorerst die Spitze. Nur der Gruppensieger ist fix beim Turnier in Polen in zwei Jahren dabei.

In der NV-Arena von St. Pölten waren die mit acht Legionären eingelaufenen Österreicher klar feldüberlegen. Aserbaidschan verteidigte die Null zunächst mit Erfolg, spätestens nach einer halben Stunde lag Österreichs Führungstreffer aber in der Luft. Gregoritsch scheiterte nach einer starken Einzelaktion zunächst an Gäste-Torhüter Magomedaliyev (32.), ehe Schöpf die Stange traf (45.). In der Nachspielzeit war der Bann jedoch gebrochen: Beim Fernschuss des bis 2013 bei St. Pölten spielenden Bremen-Jungprofis Grillitsch machte Magomedaliyev keine gute Figur.

Unmittelbar nach Seitenwechsel wurde Außenverteidiger Philipp Mwene (Stuttgart) im Strafraum niedergerissen, Gregoritsch verwertete sicher. Nachdem sich auch der Austrianer Friesenbichler in die Torschützenliste eingetragen hatte, bewies Gregoritsch erneut Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Nürnbergs Schöpf stellte per Kopf auf 5:0, Gregoritsch erhöhte auf 6:0. Der stark spielende Profi vom Hamburger SV hält damit bereits bei sechs Toren im laufenden Bewerb.

Kapitän Wydra beendete das österreichische Bestschießen kurz vor dem Ende ebenfalls per Elfmeter, nachdem Gregoritsch von Magomedaliyev niedergerannt worden war. Der 1994er-Jahrgang des ÖFB hält somit bei acht Siegen in den jüngsten zehn Spielen, zweimal gab es ein Remis. Weiter geht es in der EM-Qualifikation am 13. November mit dem Heimspiel gegen Finnland, ehe vier Tage später die Auswärtspartie in Deutschland ansteht.

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