ÖBB: Differenzen bei Kuzrarbeit für "Beamte"

Bei den ÖBB soll es Unterschiede bei der Kurzarbeit geben.
Bei den ÖBB soll es Unterschiede bei der Kurzarbeit geben. ©APA/HANS KLAUS TECHT
Bei den ÖBB gibt es Differenzen um die Kurzarbeit, berichtet der "Kurier". Die Belegschaftsvertreter fordern, dass beamtete Mitarbeiter ausgenommen werden, da sie ohnehin unkündbar und damit nicht von einer Kündigung bedroht sein könnten.
Bereits 250.000 Österreicher in Kurzarbeit

Auch können Beamte aus Sicht des Betriebsrats nicht schlechtergestellt werden und müssen daher hundert Prozent ihres Gehaltes bekommen.

Ein Rechtsgutachten der ÖBB habe hingegen ergeben, dass die rund 21.000 Bahnbeamten zwar nicht gekündigt werden können, aber dennoch keine pragmatisierten Bundesbeamten seien. Auch seien in der Krise alle Mitarbeiter gleichzustellen.

Das Argument, dass in einer Krise wie dieser die ÖBB-Belegschaft nicht in zwei Gruppen geteilt werden solle, wovon eine privilegiert sei, lasse Betriebsratschef Roman Hebenstreit nicht gelten, schreibt der "Kurier". Laut Zeitung droht das Management mit Kündigungen bei den ASVG-Beschäftigten, sollte die Kurzarbeitsvereinbarung nicht für alle gelten.

(APA/Red)

  • VIENNA.AT
  • Österreich
  • ÖBB: Differenzen bei Kuzrarbeit für "Beamte"
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen