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ÖAMTC: Reiseverkehr Richtung Italien setzt wieder ein

Am Wochenende müssen Autofahrer in Richtung Süden mit Staus und Verzögerungen rechnen.
Am Wochenende müssen Autofahrer in Richtung Süden mit Staus und Verzögerungen rechnen. ©APA/AFP/JEFF PACHOUD (Sujet)
Herrliches Badewetter wird in den kommenden Tagen vermehrt zu Verzögerungen auf den heimischen Straßen führen. Auch auf den Strecken in Richtung Italien wird es laut ÖAMTC wieder voller.

"Bei diesen Wetteraussichten kann man von längeren Verzögerungen am Weg zu und von den österreichischen Badeseen ausgehen", prognostizieren die ÖAMTC-Mobilitätsinformationen das Verkehrsgeschehen am kommenden Wochenende.

"Im internationalen Reiseverkehr stehen einmal mehr die Haupttransitrouten im Fokus. Dabei beobachteten wir an den letzten Wochenenden, dass auch der Reiseverkehr in Richtung Italien wieder einsetzt. Daher werden jetzt auch in Tirol Maßnahmen ergriffen, um den Ausweichverkehr zu verhindern. In Salzburg werden die bestehenden Fahrverbote ausgeweitet. In punkto Grenzwartezeiten sehen wir die Situation wie gehabt."

Ausflugsverkehr und Staus jetzt auch Richtung Italien

"Am Anfang der Reisesaison konzentrierte sich der Transitverkehr auf die Verbindungen in Richtung Kroatien. An den letzten Wochenenden war zu beobachten, dass italienische Reiseziele wieder an Bedeutung gewinnen. Dementsprechend wird der Transitverkehr auch in den westlichen Bundesländern, vor allem in Tirol, einsetzen. Zur Verhinderung des Ausweichverkehrs auf der Fernpassstrecke wurden im Bezirk Reutte Maßnahmen getroffen", so die ÖAMTC-Mobilitätsinformationen. "Am Fernpass und über den Brenner ist mit Stau zu rechnen."

Während man in Tirol erst jetzt Maßnahmen trifft, ist man in Salzburg dabei, Schlupflöcher zu stopfen. "Zu den bestehenden Fahrverboten im Großraum Salzburg und der A10 kommen Abfahrtssperren für Anif, Niederalm und Elsbethen dazu", informiert Aloisia Gurtner vom Salzburger Club. Die Umfahrung der durch Unfälle in Baustellenbereichen ausgelösten Staus auf der Tauern Autobahn (A10) führte am letzten Wochenende zur Überlastung der Salzachtal Straße (B159). "Viele Urlauber glaubten, sich längere Verzögerungen zu ersparen. Im untergeordneten Straßennetz steht man erfahrungsgemäß aber dann länger", so Gurtner.

Grenzwartezeiten: Österreicher können ausweichen

"In punkto Grenzwartezeiten sehen wir die Situation wie gehabt", berichten die ÖAMTC-Mobilitätsinformationen. In Richtung Adria erwartet der ÖAMTC lange Wartezeiten vor den Grenzübergängen Karawanken Tunnel (A11), Spielfeld (A9) und Loiblpass (B91). Diese sind für den internationalen Grenzverkehr vorgesehen.

"Es sei noch einmal daran erinnert, dass österreichische und slowenische Staatsbürger auch über kleinere Grenzübergänge ausweichen können. Sich vor Fahrtantritt über die Lage an den Grenzen zu informieren und gegebenenfalls eine Ausweichroute zu überlegen, ist sicher sinnvoll. Zum dem Karawanken Tunnel bietet sich als Alternative der Wurzenpass an", gibt der ÖAMTC einen Tipp.

Weitere Staupunkte und einsetzender Rückreiseverkehr

Am Weg in Richtung Adria sollte man weiters mit Verzögerungen auf der Tauern Autobahn (A10), zwischen dem Knoten Salzburg und Golling und auf der Pyhrn Autobahn (A9) zwischen Windischgarsten und Spital am Pyhrn, vor der Mautstellen Bosruck und Gleinalm rechnen. In Richtung Deutschland erwartet der Club Staus vor dem Walserberg, die bis auf die Tauern Autobahn (A10) zurückreichen können. Abseits der Autobahnen wird es auf den Zufahrten zu beliebten Badeseen eng werden. So etwa auf der Wolfgangsee Straße (B158), der Salzkammergut Straße (B145) oder der Attersee Straße (B151).

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(Red)

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