Obmann des Wiener Bauernbunds wird Nationalratsabgeordneter

Erstmals seit 1955 ist mit Franz Windisch ein Obmann des Wiener Bauernbunds im Nationalrat vertreten.
Erstmals seit 1955 ist mit Franz Windisch ein Obmann des Wiener Bauernbunds im Nationalrat vertreten. ©APA
Franz Windisch ist Stadtbauer in Unterlaa  "mit Leib und Seele". Am Mittwoch wurde der Obmann des Wiener Bauernbunds als neuer Abgeordneter zum Nationalrat angelobt.

Im Rahmen der Nationalratssitzung sprach Franz Windisch am Mittwoch die Gelöbnisformel und verstärkt damit als neues Mitglied das Team des ÖVP-Klubs im Parlament. Seit 1955 war kein Obmann des Wiener bauernbunds mehr im Nationalrat vertreten. Windisch folgte auf das Mandat von Ferdinand Maier, der sich am Dienstag nach vielen Jahren politischer Tätigkeit im Hohen Haus aus der aktiven Politik verabschiedet hatte.

Franz Windisch will ländliche Themen im Nationalrat stärken

Franz Windisch möchte in seiner neuen Aufgabe insbesondere die vielen Ebenen von Stadt und Land zusammenführen: “In unserer Welt geht es aber nicht mehr nur um ländliche und städtische Themen, es geht um viele Ebenen der Politik, die unser Miteinander in Österreich betreffen. Ich möchte mich für diese Zusammenführung einsetzen, genauso wie die Stadtlandwirtschaft in Wien Wirtschaft, Land und Bewohner eint.”

In Wien sind rund 4.000 Beschäftigte in der Landwirtschaft tätig, rund 700 Betriebe produzieren Gemüse, Ackerfrüchte, Wein, Obst und Zierpflanzen.

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