Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

ÖAMTC: Verkehrsschilder klarer gestalten

ÖAMTC: Piktogramme sollen Klarheit in Verkehrstafel-Wirrwarr bringen - Automobilclub fordert einheitliche, internationale Logos.

Zusätzlich zur Diskussion rund um die Einführung geschlechtsneutraler Verkehrsschilder – Linz und Wien hatten in dieser Woche einen Vorstoß in diese Richtung unternommen, Verkehrsminister Hubert Gorbach (F) hatte postwendend abgewunken – regte der ÖAMTC am Freitag an, komplizierte Texte auf Zusatztafeln nach Möglichkeit durch Piktogramme zu ersetzen. „Gerade Gäste aus dem Ausland können mit komplizierten Textkonstruktionen wenig anfangen und tappen oft in eine Falle. Die Folge sind unnötige Anzeigen, die beim Betroffenen kein Unrechtsbewusstsein sondern nur Ärger hervorrufen“, sagte ÖAMTC-Jurist Martin Hoffer.

Als konkretes Beispiel für die nötige Entwirrung nannte Hoffer das Verständnis-Problem bei Halteverbotszonen, die in Österreich mit den Worten „Anfang“ und „Ende“ gekennzeichnet sind. Internationaler Standard sei aber, den Beginn eines Halteverbots zusätzlich mit einem Pfeil nach oben und das Ende mit einem Pfeil nach unten anzuzeigen. „Niemand will Verkehrsübertretungen begehen. Aber wenn er oder sie die Schilder nicht versteht, kann es leicht dazu kommen.“ Dieses Problem betreffe auch Österreicher im benachbarten Ausland. „Wer weiß schon, welcher Zusatztext auf einem tschechischen Verkehrsschild steht?“

Dasselbe Problem hätten nicht-deutschsprachige Gäste in Österreich mit dem Wort „ausgenommen“ auf Zusatztafeln. Dafür müsse man ein Logo entwerfen, so Hoffer: „Aber da macht es keinen Sinn, wenn wir in Österreich einen Alleingang unternehmen. Dieses Schilder-Problem müsste wie alle anderen auch international angegangen werden.“

Die Klärung der Zusatztexte sei auch viel wichtiger als das Anbringen von geschlechtsneutralen Verkehrstafeln, so der ÖAMTC-Experte. Was Wien betreffe, könne er Verkehrsstadtrat Rudolf Schicker ohnehin nicht verstehen: „In der Bundeshauptstadt werden sowieso schon Piktogramme eingesetzt, wo es geht.“

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • ÖAMTC: Verkehrsschilder klarer gestalten
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen