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O by Nespresso: Kaffeemaschine der Zukunft im Test

Die "O by Nespresso" ist mehr als ein optischer Hingucker.
Die "O by Nespresso" ist mehr als ein optischer Hingucker. ©Nespresso Österreich
Die neue "O by Nespresso" soll neues Genusserlebnis und innovative Technik vereinen. Seit Mitte Juli wird die neueste Entwicklung aus dem Hause Nespresso von rund 100 Personen getestet. Die Redaktion von VIENNA.at zählt zu den auserwählten Testern. Hier unser Resümee.

Seit mehr als 30 Jahren gibt es Nespresso-Produkte auf dem Kaffeemarkt. Seither ist das Unternehmen stets auf der Suche nach neuen Genusserlebnissen. Dabei soll Geschmack und Technik vereint werden. Die Konzeptmaschine O by Nespresso, die in Österreich hergestellt wird, soll erstmals einen Blick hinter die Kulissen der Produktentwicklung geben. Eine exklusive Community, zu der auch die Redaktion von VIENNA.at zählt, darf die Maschine testen. Das Feedback fließt dann in die Weiterentwicklung zukünftiger Nespresso Kaffeemaschinen ein.

1.000 Maschinen stehen zur Verfügung: Alle in Wien produziert

Die O by Nespresso - eine intelligente Konzeptmaschine - wurde ausschließlich zu Test- und Lernzwecken entwickelt und ist auch nicht im Handel erhältlich. Insgesamt stehen weltweit 1.000 dieser Maschinen zur Verfügung, produziert werden sie alle in Wien. Seit Mitte Juli dürfen rund 100 Personen die Maschine testen. Auch die Redaktion von Vienna.at hat die Maschine auf Herz und Nieren geprüft. Laut Nespresso sei das Ziel, Konsumenten in die Entwicklung neuester Technologien einzubinden und auf Bedürfnisse und Wünsche einzugehen.

Die Kaffeemaschine: Ein optischer Hingucker

Aber nun zu den Details: Die Kaffeemaschine ist auf jeden Fall ein optischer Hingucker. Sie ist schlicht gehalten, ist mattweiß und benötigt wenig Platz. Das liegt wohl auch daran, dass sie komplett ohne Knöpfe, Hebel und Tasten auskommt. Bei Nespresso wird das Aussehen als futuristisches Design bezeichnet - durchaus eine adäquate Bezeichnung. Die Firma will nicht vom Wesentlichen ablenken. Die Maschine erkennt die Kaffeekapseln mittels Farb- und Metallsensoren. Die Benutzeroberfläche wird mithilfe eines LED-Displays bedient. Die Tasse wird ebenfalls mittels Sensors erkannt, so schaltet sich die Maschine dann auch automatisch ein.

Die Konzeptmaschine bietet außerdem einen "Expert"-Modus an.
Die Brühparameter – Druck, Wassermenge, Durchflussgeschwindigkeit, Extraktionszeit, Temperatur und Vorbrühzeit – werden entsprechend dem gewählten Kaffee und der in die Maschine eingelegten Kapsel angepasst. Einstellungen diesbezüglich kann man zuvor via Smartphone-App, die mit der Maschine verbunden wurde, festlegen. Die Kaffeemaschine verfügt aber auch über den gängigen „Classic“-Modus. Mit diesem wird der Kaffee so zubereitet wie mit herkömmlichen Nespresso Maschinen.

Zukunftsmaschine im Test: Mehr als ein Hingucker

Nun hat die Redaktion die Maschine intensiv getestet- um bei unserem Resümee wirklich auch nichts übersehen zu haben. Und ja: Die Kaffeemaschine ist wirklich ein optischer Hingucker. Auch das sie wenig Platz benötigt, ermöglicht es, sie nahe der Arbeitsfläche zu positionieren, um rechtzeitig an genügend Koffein zu gelangen, aber dennoch platztechnisch nicht eingeschränkt zu sein. Nicht nur die Maschine, auch der Kaffee kann sich sehen lassen. In einem Glas serviert, kann man von außen bereits die Cremigkeit erkennen. Auch der Geschmack enttäuscht dann nicht. Wobei man sagen muss: In der Redaktion sind wir nicht Genuss-Trinker, sondern Notwendigkeits-Trinker - viele von uns brauchen den Kaffee einfach. Deshalb wurde geschmacklich kein großer Unterschied zu anderen Kaffeemaschinen festgestellt.

Die Technik ist jedoch ein Fall für sich. Sie ist einerseits faszinierend. Die Maschine erkennt die Kapseln, startet automatisch und ist während dem Brühvorgang kaum zu hören. Vor allem das Installieren der Maschine war jedoch gar nicht so einfach. Auch ist es schwierig, als Laie die richtigen Brühparameter in der App einzugeben - damit der Kaffee dann auch noch gut schmeckt. Außerdem konnte die Bedienung der Benutzeroberfläche mithilfe des LED-Displays manch ungeduldige Redakteurin schon ärgerlich machen; diese schien bei öfterer Benützung nicht mehr so schnell zu reagieren.

Alles in allem ist die Beschreibung "Kaffeemaschine der Zukunft" sicher passend. Sie zeigt, was technisch bereits möglich ist und macht das Zubereiten eines Kaffees wirklich zu einem kleinen Erlebnis. Wer also Kaffee und Technik aufregend findet, hätte mit der O by Nespresso sicher eine Freude.

(Red)

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