Nullnummer in schwachem Steiermark-Derby

Diesmal kein Tor von Beichler
Diesmal kein Tor von Beichler ©APA (Archiv/epa)
Das steirische Derby zwischen dem SK Sturm Graz und dem Kapfenberger SV hat in der 10. Runde der Fußball-Bundesliga am Sonntag torlos geendet. Der SK Sturm wirkte drei Tage nach dem Europa-League-Spiel bei Galatasaray Istanbul ausgepumpt, die Kapfenberger konnten die Müdigkeit der Grazer nicht ausnützen. Bezeichnend: Der KSV hat in nur zwei von bisher zehn Saisonspielen Tore erzielt.

Sturm hatte zwar anfangs mehr Spielanteile, tat sich aber gegen kompakte Kapfenberger schwer. Trainer Franco Foda nahm Teamspieler Jakob Jantscher nach einer schwachen Vorstellung bereits in der 32. Minute vom Platz und ersetzte ihn durch Haris Bukva. Die offizielle Begründung: Jantscher habe Adduktorenprobleme und werde geschont. Andreas Hölzl (8.) und Jantscher (18.) hatten davor die wenigen guten Möglichkeiten für die Grazer vergeben. Kurz vor dem Halbzeitpfiff wäre Sturm sogar beinahe in Rückstand geraten. Milan Fukal kam frei vor dem Tor zum Kopfball, der Köpfler war allerdings harmlos.

Die Kapfenberger versuchten, aus der gesicherten Defensive Erfolg zu haben. Deni Alar begann als Solospitze, hatte aber keine Torchance und wurde in der 52. Minute ausgetauscht. Sein Ersatzmann Arno Kozelsky (60.) hatte bereits acht Minuten später die Gelegenheit, den Führungstreffer zu erzielen. Sein Flugkopfball nach Flanke von Patrick Osoinik landete jedoch in den Armen von Sturm-Goalie Christian Gratzei.

Nach dem Seitenwechsel verflachten Sturms zaghafte Angriffsbemühungen endgültig. Die Europacupstarter wirkten müde und spielten erst in der Nachspielzeit eine Torchance heraus. Kapfenbergs Goalie Raphael Wolf hatte mit dem Flachschuss von Daniel Beichler (91.) allerdings kaum Mühe.

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