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Nullnummer im Duell der Austrias

Gerechte Punkteteilung im Horr-Stadion: Der Vorletzte Austria Amateure empfing den Tabellenführer und Favoriten aus Lustenau. Eine Klare Sache eigentlich? Mitnichten, die Austrianer kauften ihren Namensvettern aus Lustenau ziemlich rasch die Schneid ab und scheiterten an ihrer Torausbeute. In der zweiten Hälfte übernahmen zwar die Gäste zwar das Kommando, doch Djokic hatte die spektakulärste Chance des Spiels.

Die Violetten mit der ersten Chance im Spiel durch Djokic. Nachdem die Lustenauer einen Freistoss noch abfangen konnten, klärte Krassnitzer bei Djokics Schussversuch (4.). Wenige Minute später Toralarm im Veilchen-Strafraum, zunächst landete eine gefährliche Ländleflanke bei Leovac, doch der klärte zu schlampig und spielte direkt auf Sobkova. Dessen Schuss aus der zweiten Reihe verfehlte das Gehäuse von Lindner nur knapp (9.). Die Amateure waren zwar bemüht und versuchten ihr Angriffe über Djokic und die linke Seite aufzubauen, aber vor allem im Mittelfeld waren die jungen Wiener zunächtst meistens Verlierer. Die Raumdeckung der Stöhr-Elf war an diesem Abend wieder äußerst konsequent, doch die Offensivbemühungen des Tabellenführers fanden ebenso meistens am Sechzehner der Gastgeber eine rasches Ende.

Djokic wurde mit Fortlauf des Spiels immer unbequemer für die Lustenauer. Zunächst bediente er Muhr mit der Ferse und der Ex-Leobner riskierte vor der Strafraumgrenze einen Schuss, der immer länger und länger wurde. Da musste Krassnitzer schon seine gesamten 184 Zentimeter Körpergröße einsetzen, um noch den Ball an der lange Stange vorbei zu lenken (28). Wenige Momente später abermals Gefahr durch eine Djokic-Flanke, doch die Ländletruppe kann zum Eckball klären (32.). Nun zeigte auch Austrias Dilaver, dass er Fußball spielen kann. Mit seinem rechten Hacken hebte er die Lustenauabwehr auf, doch sein Schuss landete genau in Krassnitzers Brust (36.). Die größte Chance in der ersten Halbzeit abermals über Dilaver. Er köpfelte auf Sulimani (40.), doch der wurde bedrängt und versuchte zurückzuspielen an Stelle zu schießen. Die Offensivbemühungen der Gäste tendierten hingegen Richtung Außentemperatur und die betrug gefühlte null Grad.

In der Halbzeitpause reagierte Stöhr auf das harmlose Offensivspiel seiner Mannschaft. Oliveira übersiedelte in den Angriff und der eingewechselte Kampel ins defensive Mittelfeld, während die enttäuschenden Sturmspitze Salomon in die Dusche geschickt wurde. Ernemann hatte es auf den Fuß und dem Kopf (47.), der er schaffte es mit beiden Körperteilen den voran gegangen Freistoss ins Tor der Wiener zu befördern. Die Austrianer aus dem Ländle bekamen scheinbar eine wirkunsgvolle Kabinenpredigt in der Pause zu Ohren, sie spielten munter nach vorne, schwächelten aber im Abschluss. Sobkova zog an der rechten Seite auf und davon (50.) und an Lindner vorbei, doch der Winkel war bereits zu steil (50).

Innerhalb von wenigen Minuten musste Lindner noch zweimal eingreifen, der Junggoalie schien nun endgültig aufgewärmt zu sein, hingegen vom Veilchensturm war fast nichts mehr zu sehen. In der 64.Minute ersetzte der junge Cetinkaya den verletzten Krassnitzer im Gehäuse der Lustenauer und dieser hätte bei Nahe für ein katastrophales Debüt gesorgt. Eigentlich eine geklärte Situation im Ländle-Strafraum: Der Goalie hat den Ball, doch der Stürmer – in diesem Fall Djokic – versuchte sein Glück und sprintete dem aussichtlosen Objekt der Begierde nach. Cetinkaya zögerte zu lange und spielte erst im letzten Moment den Ball weg, doch da war Djokic schon zu nah dran und hatte sein Schienbein im Weg bzw. im Spiel. Der Ball prallte von Djokic ab und ging nur knapp am Tor der Gäste vorbei (67.).

Im Gegenzug waren wieder die Gäste am Drücker, zunächst landete Leitgebs Freistoss in der Mauer (71.) und Kampels Bombenschuss aus Distanz ging neben das Tor (77.). De Oliveiras gezirkelter Schuss aus kurzer Distanz konnte Lindner gekonnt entschärfen (82.). Der eingewechselte Schöpf war komplett von der Rolle und sah innerhalb von vier Minuten gleich zweimal Gelb und musste das Spielfeld noch vor Schlusspfiff verlassen. In der 95.Minute knallte Micis den Ball Richtung Austria-Tor, Lindner konnte nur kurz abwehren, doch Erdemanns Nachschuss aus kurzer Distanz hielt der violette Schlussmann sicher. Die Austria Amateure erkämpften sich aufgrund der ersten, starken Halbzeit den Punkt verdient, während die torjägerlosen Lustenauer (Ohne Salkic, Rabihou und Kridéne) zwar in der zweiten Hälfte spielbestimmend, aber ohne Goalgetterqualitäten ausgestattet waren und daher die Tabellenführung an die Altacher abgeben mussten.

Heinz Lindner (FK Austria Amateure): “In den ersten 45.Minuten hatten wir super Chancen die Krassnitzer toll gehalten hat, danach musste ich öfters eingreifen. Ich denke, dass das Unentschieden trotzdem gerecht ist. Wir sind eine junge Truppe, die sich langsam immer besser einspielt, doch wir müssen weiterhin an Erfahrung sammeln.”

Edmund Stöhr (Austria Lustenau): “Die erste Halbzeit haben wir total verschlafen, da haben uns die Austria Amateure teilweise vorgeführt. In der Zweiten haben wir dafür umso besser gespielt. Wenn du aber eine Hälfte verschläfst, dann hast du den Sieg nicht verdient. In Altach müssen wir uns um 100% steigern. Wir können das auch! Im Fußball ist alles möglich.”

Daniel Ernemann (Austria Lustenau):”Wir haben in der ersten Halbzeit nicht gut gespielt, aber in der Zweiten die eine odere andere Chance heraus gespielt. Wir müssen mit dem Punkt daher leben.”

FK Austria Amateure – Austria Lustenau 0:0 (0:0)
Horrstadion 221 Zuschauer, SR Hameter

FK Austria Amateure: Lindner- Rathfuss, Madl, Wallner, Leovac – Dilaver, Freitag (64.Schöpf), Muhr, Dimic (52.Mally) – Djokic, B. Sulimani (85.Gabor)
Austria Lustenau: Krassnitzer (64.Cetinkaya) – Stueckler, Pöllhuber, Ernemann, Leitgeb – Dürr, Micic, Sidinei de Oliveira, Freudenthaler (84.Bolter) – Salomon (46.Kampel), Sobkova

Gelbe Karte: Muhr (49.), Wallner (71.), Schöpf (86.) – Ernemann (64.)
Gelb-Rote Karte: Schöpf (90.)
Die Besten: Lindner, Madl, Djokic – Sobkova, De Oliveira

Text: Philipp Glanner

 

Tabelle nach den Freitagspielen der 12. Runde:
  1. SCR Altach                12  8  2  2  26 : 12  26
  2. Austria Lustenau          12  8  1  3  17 : 12  25
  3. FC Wacker Innsbruck       12  7  2  3  25 : 10  23
  4. SKN St. Pölten            12  6  3  3  15 : 14  21
  5. FC Gratkorn               12  5  4  3  23 : 18  19
  6. FC Admira                 11  5  2  4  16 :  8  17
  7. FC Lustenau               11  4  3  4  15 : 11  15
  8. TSV Hartberg              12  4  2  6   9 : 24  14
  9. Red Bull Juniors Salzburg 12  3  3  6  25 : 23  12
 10. Vienna                    12  3  2  7  19 : 23  11
 11. Austria Amateure          12  2  3  7  10 : 22   9
 12. FC Dornbirn               12  1  3  8   8 : 31   6
 
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