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Novemberpogrome: Gedenkmarsch und Veranstaltungen in Wien

Am 8. November findet in Wien der Gedenkmarsch "Light of Hope" statt.
Am 8. November findet in Wien der Gedenkmarsch "Light of Hope" statt. ©APA/HANS PUNZ
Am Freitag, den 9. November, jähren sich zum 80. Mal die Novemberpogrome von 1938 gegen die jüdische Bevölkerung. In Wien wird mit zahlreichen Veranstaltungen der damaligen Gräuel gedacht.

Heute oft immer noch mit dem verharmlosenden Nazi-Ausdruck “Reichskristallnacht” bezeichnet, bedeuteten die Pogrome für viele Historiker den Beginn der Schoah, der gezielten Auslöschung der jüdischen Bevölkerung.

Gedenkveranstaltungen: Novemberpogrome jährt sich zum 80. Mal

 In Österreich wurden im Rahmen der Pogrome im November 1938 mindestens 30 Juden getötet, 7.800 verhaftet und aus Wien rund 4.000 sofort ins Konzentrationslager Dachau deportiert. Im gesamten “Deutschen Reich” wurden tausende Synagogen und Geschäfte niedergebrannt, nach offizieller damaliger Lesart 91 Personen getötet, tatsächlich starben aber während der Pogrome und in deren Folge weit mehr Menschen. Mehr als 20.000 Personen wurden verhaftet.

In Österreich wird rund um den 9. November mit zahlreichen Gedenkveranstaltungen den Novemberpogromen gedacht.

Novemberpogrome: Kranzniederlegung durch Bundespräsident

Am Freitag – dem eigentlichen Jahrestag der Novemberpogrome – beginnen die Gedenken um 9.00 Uhr mit einer Kranzniederlegung durch Bundespräsident Van der Bellen beim Schoah-Mahnmal am Judenplatz. Danach (ab 9.30 Uhr) wechselt das Staatsoberhaupt ins Parlament, wo ebenfalls an die Opfer erinnert wird. Als weitere Teilnehmer bei der Veranstaltung im Hohen Haus sind unter anderem Bundeskanzler Kurz, Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka, Bildungsminister Faßmann (alle ÖVP) sowie die Zweite Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ) angekündigt.

Auch die in Wien weilenden österreichischen Holocaust-Überlebenden werden im Parlament erwartet. Am Nachmittag empfängt Van der Bellen dann diese Opfer des NS-Regimes in der Präsidentschaftskanzlei. Für den Abend ist in der Wiener Ruprechtskirche ein Gedenk-Gottesdienst geplant. Ebenfalls an die Gräuel der Judenverfolgung erinnert wird bei einer Mahnwache beim Gedenkstein vor dem ehemaligen Aspangbahnhof im 3. Wiener Gemeindebezirk. Die “Initiative Aspangbahnhof” ruft wie schon im Vorjahr dazu auf, dass in den Jahren 1939 bis 1942 vom ehemaligen Aspangbahnhof aus Zehntausende österreichische Juden in Vernichtungslager transportiert wurden.

(APA/Red)

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