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Novak Djokovic überraschend im Wien-Viertelfinale out

Djokovic musste sich Lucky Loser Sonego in zwei Sets beugen.
Djokovic musste sich Lucky Loser Sonego in zwei Sets beugen. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Nach Dominic Thiem ist auch Novak Djokovic am Freitag völlig überraschend im Viertelfinale beim Erste Bank Open in Wien ausgeschieden. Er verlor mit 2:6,1:6 gegen den Lucky Loser Lorenzo Sonego.

Der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic kam, sah und siegte nur zweimal. Mit dem Einzug ins Viertelfinale des Erste Bank Open hatte er sein Hauptziel, die Nummer-1-Position per Jahresende abzusichern, geschafft. Und so kam es am Freitag zu einer sensationellen Viertelfinal-Niederlage gegen den Weltranglisten-42. Lorenzo Sonego: Der Italiener war in der Qualifikation ausgeschieden und rutschte als Lucky Loser ins Feld. Nun kämpft er am Samstag gar um den Einzug ins Finale.

Djokovic unterlag Lucky Loser Sonego in zwei Sets

Für den 17-fachen Major-Sieger Djokovic war es die höchste Zweisatz-Niederlage seiner Karriere. 2:6,1:6 nach nur 68 Minuten, keine Verletzung - dies ließ Tennis-Insider zumindest die Augenbrauen heben. Djokovic, der erstmals seit seinem Titelgewinn 2007 wieder in der Stadthalle am Start war, hat nicht gehalten, was man sich von ihm versprochen hat. Und damit stand schon vor dem letzten Viertelfinale fest, dass von den acht Gesetzten nur noch Thiem-Bezwinger Andrej Rublew (RUS-5) im Halbfinale dabei ist.

Sensationsmann Sonego trifft im Halbfinale entweder auf Grigor Dimitrow (BUL) oder Daniel Evans (GBR). "Er hat mich einfach vom Platz geschossen, das ist alles. Es war ein sehr schlechtes Match von mir und großartig von ihm, er hat dieses Resultat verdient", erklärte Djokovic, der keinesfalls enttäuscht wirkte.

"Ich bin hierhergekommen um mehr Punkte zu holen und die Nummer-1-Position zu sichern per Ende des Jahres. Das habe ich getan", erklärte der "Djoker". Auch auf Nachfrage, ob genau das Erreichen dieses Ziels bei allem Respekt auch einen Effekt auf das Freitag-Resultat gehabt habe, war Djokovic offen. "Es hatte einen Effekt auf mich. Wie ich gesagt habe, ich habe getan, was ich tun musste und warum ich hierhergekommen bin. Ich fahre weiter, und habe kein Problem mit dem heutigen Resultat und schaue auf das nächste Kapitel."

Nach Wien-Aus nun volle Konzentration auf ATP Finals in London

Das nächste Kapitel ist für ihn nun nicht Paris-Bercy. In Ausnutzung des Corona-Reglements (das bessere Resultat aus zwei Jahren wird vorerst gewertet) hatte er darauf verzichtet. Er konzentriert sich nun ganz auf die ATP Finals in London, wo Djokovic schon fünffacher Sieger ist. "Ich freue mich darauf, es ist das letzte Turnier des Jahres und ich werde alles tun, um mich gut darauf vorzubereiten. Ich habe eine Chance auf den Titel, die besten Acht werden dort sein. Nach den Slams ist das der stärkste Event, den wir auf der Tour haben, vielleicht der stärkste überhaupt, weil jedes Match, das man hat, ist gegen einen Top-8-Spieler."

Während Djokovic das Aus nicht sonderlich belastete, freute sich Lorenzo Sonego auf gut Wienerisch "wie ein Schneekönig". "Das war der beste Sieg meines Lebens. Novak ist die Nummer 1, aber ich habe heute so gut gespielt", jubelte der 25-Jährige nach seinem ersten Sieg über einen Top-Ten-Spieler. "Ich mag dieses Turnier, ich mag diese Bedingungen. Es ist unglaublich, ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich habe das beste Match meines Lebens gespielt", meinte er noch auf dem Court.

(APA/Red)

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