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Notstand in Liberia aufgehoben

Der liberianische Präsident Charles Taylor hat am Samstag den Sieg seiner Truppen über die Rebellen des Landes erklärt. Er hob den vor acht Monaten verhängten Notstand auf.

Er hob in einer Fernsehansprache den vor acht Monaten verhängten Notstand auf und kündigte an, auf das Versammlungs- und Demonstrationsverbot werde in Kürze nicht mehr gültig sein. Taylor verwies auf Erfolge der Regierungstruppen im Kampf gegen die Rebellen.

„Alle Regionen, die zuvor von den Rebellen besetzt waren, sind befreit“, sagte Taylor in der Hauptstadt Monrovia. Dazu gehöre auch die strategische Ortschaft Bopolu, aus der die Rebellen der Organisation Vereinigte Liberianer für Versöhnung und Demokratie (LURD) am Mittwoch vertrieben wurden. Nach Angaben von Taylor steht nur noch Teil von Voinjama, der ehemaligen Hochburg der Rebellen im Norden des Landes, nicht unter der Kontrolle der Regierung. Die LURD kämpft seit drei Jahren für eine Entmachtung Taylors, der in der ersten Wahl nach dem Bürgerkrieg 1997 an die Macht kam.

Die Gefechte haben innerhalb Liberias rund 165.000 Menschen aus ihren Häusern vertrieben. Sie suchten in Flüchtlingslagern Schutz. Taylor wiederholte am Samstag sein Angebot einer Amnestie, sollten die Rebellen sich ergeben. Mit der Aufhebung des Versammlungs- und Demonstrationsverbots solle der Weg für die Präsidentenwahl 2003 geebnet werden.

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