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Nordkorea: "Kein Durchbruch"

Die Atomgespräche mit Nordkorea haben „keinen Durchbruch“ gebracht. Doch wolle Pjöngjang den Vorschlag der USA für ein Ende seines Atomprogramms sorgfältig studieren.

Dies berichtete ein hoher US-Beamter in Peking nach Angaben der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap. Den Hinweis Nordkoreas auf einen möglichen Atomtest, der die Gespräche am Freitag überschattet hatte, hätten die USA keineswegs als Drohung aufgenommen, versicherte der Beamte.

Die dritte Runde der Sechser-Gespräche mit Nordkorea, den USA, China, Südkorea, Japan und Russland soll am Samstag nach vier Tagen mit einer Erklärung des Vorsitzenden zu Ende gehen. Informierte Kreise berichteten, die USA hätten sich gegen eine gemeinsame Erklärung gewehrt.

Südkoreas Delegation berichtete, die Teilnehmer hätten sich auf eine neue Sitzung der Arbeitsgruppe geeinigt. Doch blieb unklar, wann die Sechser-Runde wieder zusammenkommt. Der Vertreter Nordkoreas, der am Abend vor der Botschaft mit Journalisten sprach, zeigte sich anders als bei früheren Runden wenig konfrontativ.

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