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Nordkorea: 1.850 Häuser zerstört

Die gewaltigen Explosionen bei dem Zugunglück in Nordkorea haben 40 Prozent des Ortes Ryongchon im Nordwesten des Landes zerstört oder beschädigt.

Das Büro der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (Ocha) in Pjöngjang berichtete am Sonntag nach dem ersten Besuch ausländischer Helfer an der Unglücksstelle, viele Kinder hätten zum Zeitpunkt des Unglücks am Donnerstagmittag gerade eine nahe gelegene Schule verlassen, um nach Hause zu gehen. Deswegen seien 76 Schulkinder unter den offiziell gezählten 154 Toten.

Der Ort sah wie nach einem schweren Erdbeben aus. 1.850 Häuser und eine große Zahl öffentlicher Gebäude, einschließlich Schulen und Büros, seien zerstört oder beschädigt worden, berichteten das UN-Büro. Viele Familien hätten ihre ohnehin kargen Nahrungsmittelvorräte verloren. Der Ort habe kein funktionstüchtiges Krankenhaus mehr. Die Wasser- und Stromversorgung sei schwer beeinträchtigt worden. Obdachlose seien bei anderen Bewohnern untergekommen. Das Rote Kreuz hat Decken, Küchenmaterial, Tabletten zur Trinkwasseraufbereitung und andere Hilfsgüter verteilt.

Das Welternährungsprogramm (WFP) und die deutsche Welthungerhilfe versorgt die Menschen mit Nahrung. Ein neuer Konvoi mit Hilfsgütern aus Pjöngjang wurde am Sonntag am Unglücksort erwartet, während internationale Hilfsorganisationen in Nordkoreas Hauptstadt darüber berieten, wie die weitere Unterstützung koordiniert werden kann. Bei dem Zugunglück war beim Rangieren ein Tankwagen mit zwei Waggons voller Chemikalien kollidiert. Ein Kurzschluss durch einen umgestürzten Strommasten entzündete die explosiven Stoffe.

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