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NÖ: Nur vier von 2.154 Spitalsmitarbeitern mit Corona infiziert

Nur 0,2 Prozent des Krankenhauspersonals war infiziert.
Nur 0,2 Prozent des Krankenhauspersonals war infiziert. ©APA/BARBARA GINDL
Stichprobenartige Tests unter über 2.000 Spitalsmitarbeitern in Niederösterreich zeigten, dass nur 4 oder knapp 0,2 Prozent mit dem Coronavirus infiziert sind. Auch Antikörpertests zeigten ein geringes Ergebnis.

Spitalsmitarbeiter in Niederösterreich haben sich kaum mit dem Coronavirus infiziert. Nach Angaben der NÖ Landeskliniken-Holding vom Mittwoch ist bei 2.154 stichprobenartig untersuchten Mitarbeitern eine niedrige Prävalenz von 0,19 Prozent festgestellt worden.

"Damit steht fest, dass sich bisher tatsächlich nur ein Bruchteil dieser Berufsgruppe in Niederösterreich mit dem Coronavirus infiziert hat", wurde in einer Aussendung betont. Und das, obwohl die Mitarbeiter aufgrund ihrer Tätigkeit naturgemäß einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt seien.

LHStv. Stephan Pernkopf (ÖVP) betonte, dass Forschung im weiten Tätigkeitsfeld der NÖ Landesgesundheitsagentur (NÖ Landeskliniken-Holding) eine zentrale Rolle spiele. Diese Strategie mache sich auch angesichts der Coronakrise bezahlt, verwies er auf die Prävalenzstudie.

Antikörpertests im Universitätsklinikum Krems

Im Universitätsklinikum Krems läuft eine weitere Untersuchung, für die nun ebenfalls erste Ergebnisse vorliegen. Der Aussendung zufolge wurden 135 Spitalsmitarbeiter getestet, wobei die Beschäftigten auch einem Antikörpertest unterzogen wurden. Dieser Test zeige, ob die untersuchte Person bereits in der Vergangenheit einmal infiziert war und daher möglicherweise schon immun ist - im Unterschied zum sogenannten PCR-Test, der Aufschluss darüber gibt, ob jemand das Virus akut in sich trägt. "Was wir herausgefunden haben, ist, dass relativ wenige Mitarbeiter bereits Antikörper gebildet haben", sagte Peter Errhalt, Studienleiter und Leiter der Lungenfachabteilung im Universitätsklinikum Krems.

Außerdem wurde die Zuverlässigkeit von kommerziell erhältlichen Schnelltests untersucht, die bereits nach zehn Minuten ein Ergebnis anzeigen. Laut Errhalt liefern diese Schnelltests dann valide Resultate, wenn sie nicht zu früh angewendet werden. "Unter 14 Tagen ab einem vermuteten Kontakt mit einem Covid-19-Patienten macht eine Antikörpertestung wahrscheinlich gar keinen Sinn. Wir sind der Meinung, dass eher 21 Tage vergehen sollten, bis man zu einem Antikörpertest kommt", so der Studienleiter.

(APA/red)

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