Nochmals 18.000 neue Hundewiesenstecker für Wien

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Mitarbeiter der MA 48 und der Stadtgärtner stecken die Hundewiesenstecker seit heute wieder in den beliebten "Tatorten" wie Blumenbeete oder Rasen aus. Sie weisen darauf hin, dass das Nicht-Wegräumen von Hundekot für die Hundebesitzer strafbar ist.

Ein Organmandat kostet 36 Euro, die WasteWatcher der MA 48 und der MA 42 als kontrollierende Organe können auch Anzeige erstatten. “Wir haben nun schon 2.060 Hundesetautomaten in Wien aufgestellt, es gibt keine Ausreden mehr!”, betont Umweltstadträtin Ulli Sima bei der heutigen Auftaktaktion im Rathauspark.

Die WasteWatcher sind in Sachen Hundekot bislang 888 Mal eingeschritten, wobei 392 Ermahnungen ausgesprochen, 462 Organmandate verhängt und 34 Anzeigen erstellt wurden. “Die Situation hat sich eindeutig verbessert, wir werden weiterhin dranbleiben und die Einhaltung der Sauberkeitsspielregeln einfordern, kontrollieren und strafen”, so Sima. Zugleich ist aber auch das Angebot an die Hundebesitzer ein Anliegen der Stadt, neben der enormen Steigerung der Sackerlspender ist auch die Anzahl der Hundezonen in der Millionenstadt beachtlich, es gibt mehr als 120 Hundezonen mit einer Gesamtfläche von 830.000 m2.

88.000 Wiesenstecker für mehr Sauberkeit

Begonnen hat die Bewusstseinskampagne im großen Maßstab 2007, wobei in der ersten Phase 30.000 Wiesenstecker mit dem Slogan “Nimm ein Sackerl für mein Gackerl” ausgesteckt wurden, zugleich wurde das Angebot an Hundesackerlspendern permanent erhöht.

Mit Inkrafttreten des Wiener Reinhaltegesetzes war es 2008 nötig, die breite Öffentlichkeit und insbesondere die HundehalterInnen auf die Möglichkeit zur Bestrafung bei Vergehen gegen dieses Gesetz aufmerksam zu machen. So wurden schließlich weitere 40.000 Wiesenstecker mit der Aufschrift “Sind Dir 36,- Wurst?” ausgesteckt. Mit diesem Kommunikationsmittel kann sehr kostengünstig und zudem auch sehr nachhaltig über die Rechtslage und die Verpflichtungen der Hundebesitzer informiert werden.

Hohe Bekanntheit der Wiesenstecker

Eine Meinungsumfrage des Instituts für Sozialforschung (IFES) zeigt, dass die Maßnahmen zur Steigerung der Sauberkeit im Bereich des Hundekots voll gegriffen haben und eine überdurchschnittlich breite Zustimmung der Bevölkerung genießen.

Sackerl fehlt? Anruf genügt!

Die Sackerlspender werden von den MitarbeiterInnen der MA 42 – Stadtgartenamt und der MA 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark regelmäßig kontrolliert und aufgefüllt. Sollte doch einmal ein Spender leer sein: Ein Anruf beim Misttelefon unter der Nummer 01/546 48 genügt: Einfach die auf dem Dispenser angeführte Nummer des leeren Hundesackerlspenders angeben, er wird umgehend aufgefüllt.

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