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"Niemand weint dem Krankenschein nach"

Knapp sechs Millionen Österreicher halten ihre E-Card bereits in Händen, mehr als 7.600 Ärzte sind an das System angeschlossen - trotz einiger Probleme ist die Resonanz der Patienten eher positiv - am kritischsten sind die Wiener Ärzte.

Und: Die Österreicher mögen den elektronischen Krankenscheinersatz und die Ärzte akzeptieren sie immer mehr. Diesen Schluss zog jedenfalls der Chef des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger, Erich Laminger, bei der Präsentation zweier Umfragen zur E-Card.


Zwei Drittel der 1.600 Befragten seien mit der E-Card bereits beim Arzt gewesen, so IFES-Projektleiter Gert Feistritzer am Montagabend. Und der überwiegende Teil (88 Prozent) der Patienten sei dabei in den Ordinationen mit keinerlei Problemen konfrontiert gewesen.


Drei Viertel der Befragten sehen in der E-Card zudem eine Verbesserung gegenüber dem Krankenschein. „Es gibt eine ganz deutlich positive Resonanz“, so Feistritzer. „Dem Krankenschein weint niemand mehr nach.“


„Ein durchaus positives Bild“ zeigt sich auch bei einer unter 200 Ärzten durchgeführten Befragung, wie Fessel-Gfk-Geschäftsführer Rudolf Bretschneider betonte. Allerdings: Die Wiener Ärzte sind eher kritisch. Dies hat nach Ansicht von Bretschneider u.a. damit zu tun, dass es in Wien vielfach noch zu einem gemischten Betrieb von E-Card und Krankenschein komme.

Probleme bei der Umstellung vor allem in Wien


So berichteten insgesamt ein Drittel der befragten Ärzte von Schwierigkeiten bei der Umstellung, in Wien waren es dagegen mehr als die Hälfte. Hauptverbands-Generaldirektor Josef Kandlhofer wies darauf hin, dass vor der E-Card Einführung nur 60 Prozent der Wiener Ärzte mit EDV ausgestattet waren, in Vorarlberg dagegen 100 Prozent.


Insgesamt ist die Akzeptanz umso höher, je vertrauter der Arzt mit dem System sei, so Bretschneider. Im Vergleich zum bisherigen Krankenschein schätzen 52 Prozent die E-Card als „viel besser“ oder „eher besser“ ein. Deutlich negativ fällt das Urteil bei zehn Prozent der Befragten aus.

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