Nicht übel beim Ubl

&copy der gastrosoph
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Jeder Hieb hat seinen Klassiker zum niederlassen, saufen, speisen, lachen und zum Leut ausrichten! Das Ubl im Freihausviertel ist aber nebenbei noch ein Gasthaus mit der "Wiener Ehr".

Dort machen Speiseklassikern eine echte lukullische Freud, ein kleiner Auszug: Brust eines Kalbes mit saftiger gefüllt Palffyfüllung, Wildes vom Lamm im Ragoutstill serviert, Schnitzerl aller Art aus echtem Butterschmalz entlassen, sowie Fenchel gebraten der mir besonders schmeckte. So manchmal wäre halt schon „fleischloses“ und „fischiges“ auch einen Eintrag auf der Speiseauflistung von Nöten. Die Weine die Weißen die könnte diese Gerichte schön begleiten wie Hannes Hirschs, Grüne Veltliner und Riesling vom Heiligenstein.

Bei den Roten ein Tipp des Gastrosophen sollten Tochter und Mutter ( die beiden wechseln sich wöchentlich ab) doch mehr auf Sortentypik bedacht sein als auf die selbst ernannten großen Namen. Die Räumlichkeiten sind sprichwörtlich ein Traum, große Schank triff Überblick, Tisch und Gast – haben Platz, großzügiger Gang und viel Tageslicht. Extraklassisch der zweite Speisesaal, total reduziert aufs notwendigste – einfach perfekt für Menschen mit einem „guten Geschmack“ und Stylsicherheit. Wir speisten an einem Dienstagabend, herrliche 20 Grad um 20.00 Uhr, eine begehbare Luft begleitete unsere Gangfolge, also echt fein, bis auf diesen kleinen aber doch immer wiederkehrenden Wermutstropfen, der weiblichen Service !! Irgend wie war es ja schon wieder Kabarett, eigentlich zum lachen – aber vielen würde dieses auch vergehen! Mehr Ernst an den Tischen wäre von Vorteil!

Fazit: Also ganz und gar nicht übel beim Ubl, das können wir auf jedem Falle in den Sommer rufen!

Lokaltipp: Auf zum Ubl!

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