Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Nicht alle Hunde arbeiten gleich gerne mit Menschen zusammen

Manche Hunde arbeiten lieber mit Menschen zusammen als andere.
Manche Hunde arbeiten lieber mit Menschen zusammen als andere. ©pixabay.com (Sujet)
Manche Hunde arbeiten lieber mit Menschen zusammen als andere. Wiener Forscher haben herausgefunden, dass das an ihren Genen liegt.

Ob Hunde gerne und ausdauernd mit Menschen zusammenarbeiten, steckt wohl in ihren Genen, fanden Wiener Forscher heraus. Hunderassen, die dafür gezüchtet wurden, bestimmte Aufgaben in Kooperation mit Menschen zu erledigen, tun dies selbst ohne Belohnung länger als solche, die für eigenständiges Arbeiten bekannt sind. Die Studie erschien im Fachjournal "Plos One".

Arbeitsbereitschaft von zwölf Hunden verglichen

Ein Team um Jim McGetrick und Friederike Range vom Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung der Veterinärmedizinischen Universität Wien verglich die Arbeitsbereitschaft von zwölf Hunden aus "kooperativen Arbeitsrassen" sowie "selbstständigen Arbeitsrassen" unter verschiedenen Bedingungen. Zu den kooperativen Rassen zählen Hirtenhunde wie Australian Shepherds, Border Collies, Langhaarcollies und Apportierhunde wie Labrador Retriever. Als selbstständig gelten japanische Jagdhunde wie Akita Inus, Shiba Inus, die afrikanischen Basenji Jagdhunde und Schlittenhunde wie Siberian Huskys.

Die Hunde sollten einer Person die Pfote geben und bekamen dafür teils eine Belohnung, teils nicht. Teils mussten sie auch mitansehen, wie ein anderer Hund dafür belohnt wurde und sie selber leer ausgingen.

Die Angehörigen "selbstständiger Arbeitsrassen" gaben die Pfote seltener als jene von "kooperativen Arbeitsrassen", vor allem wenn es dafür keine Belohnung gab, berichten die Forscher. Außerdem verbrachten die Hunde kooperativer Arbeitsrassen mehr Zeit mit den menschlichen Partnern, wenn sie frei mit ihnen interagieren konnten, als die selbstständigen Tiere.

 Kooperationhat nichts mit spezieller Aversion gegen ungerechte Behandlung zu tun

Die Forscher konnten allerdings die gängige These nicht untermauern, dass die Kooperationsbereitschaft durch eine spezielle Aversion gegen ungerechte Behandlung entstanden ist. In dem Experiment konnten die Hunde solch eine Abneigung demonstrieren, wenn sie früher mit dem Pfotegeben aufhörten, wenn ihr Artgenosse dafür belohnt wurde, sie aber nicht, erklärte McGetrick der APA. Selbstständige und kooperative Arbeitsrassen also waren gleichermaßen über Ungerechtigkeit beleidigt.

(APA/Red)

  • VIENNA.AT
  • Österreich
  • Nicht alle Hunde arbeiten gleich gerne mit Menschen zusammen
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen