NGOs plädierten mit Geldsäcken für Vermögenssteuer

Aktivist der Allianz 'Wege aus der Krise'
Aktivist der Allianz 'Wege aus der Krise' ©APA
Mit Kundgebungen in ganz Österreich hat am Donnerstag die Aktionsplattform "Wege aus der Krise" ihrer Forderung nach der Einführung einer Vermögenssteuer Nachdruck verliehen. In Wien wurden zu diesem Behufe große "Geldsäcke" geschupft, und zwar von Menschen die sich als Finanzminister Pröll maskiert hatten.

“3,5 Milliarden für die Zukunft. Vermögenssteuer jetzt!” lautet die in zahlreichen Städten formulierte Forderung. 1,2 Mrd. Euro sollen aus einer progressiven Erbschafts- und Schenkungssteuer kommen, 0,8 Mrd. Euro aus einer Stiftungssteuer, 2,4 Mrd. Euro aus der Abschaffung von Steuerprivilegien bei Kapitalgesellschaften und -einkommen, hatte die Plattform im Mai vorgerechnet. Weitere 2,5 Mrd. Euro sollen von Ökosteuern für die Umwelt, 1,3 Mrd. Euro aus einer Bankenrettungsabgabe sowie 1,7 Mrd. Euro aus einer Finanztransaktionssteuer lukriert werden.

Bei dem Bündnis an Bord sind unter anderem Attac Österreich, die Gewerkschaften PRO-GE und vida, die Armutskonferenz, SOS Mitmensch, Greenpeace und Global 2000.

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