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New Yorker Bürgermeister verteidigte Krisenmanagement

Der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg hat am Mittwoch Beschwerden über das Krisenmanagement der Behörden bei dem jüngsten Schneesturm entschieden zurückgewiesen. Ein Blizzard hatte die Stadt zu Wochenbeginn nahezu lahmgelegt.
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Wegen chaotischer Zustände auf den Flughäfen sowie im Schienen- und Straßenverkehr war das Notrufsystem zeitweise stark überlastet. Ein neugeborenes Baby starb, weil Rettungskräfte angeblich nicht schnell genug reagieren konnten.

“Wir hatten die Öffentlichkeit um zwei Dinge gebeten”, sagte Bloomberg, “nicht mit dem Auto fahren und nur in ernsthaften Notfällen die 911 zu wählen”. Allein am Montag seien jedoch 49.478 Notrufe eingegangen, am Dienstag rund 38.000 – viele davon waren Bloomberg zufolge überflüssig und hätten nur die Leitungen blockiert.

Obwohl zusätzliche Kräfte im Einsatz waren, hatte es in einigen Fällen mehrere Stunden gedauert, bis Anrufe durchgestellt werden konnten. Der Notruf einer schwangeren Frau aus dem Stadtteil Brooklyn war am Montag wegen geringer Priorität zunächst zurückgestellt worden. Als es bei einem zweiten Anruf hieß, das Neugeborene sei bewusstlos, hatten die Rettungskräfte eigenen Angaben zufolge aber innerhalb von zwölf Minuten reagiert.

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