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Neujahrsvorsätze: 21 Prozent der Raucher wollen mit 2018 aufhören

Einer der beliebtesten Neujahrsvorsätze: Mit dem Rauchen aufhören.
Einer der beliebtesten Neujahrsvorsätze: Mit dem Rauchen aufhören. ©pixabay.com (Symbolbild)
Laut dem IMAS-Meinungsforschungsinstitut Linz wollen 21 Prozent der Raucher zum Jahreswechsel 2018 - vier Prozentpunkte mehr als im Vorjahr - mit dem Rauchen aufhören.

“Jedes Jahr versucht rund ein Drittel der Raucherinnen und Raucher ernsthaft, mit dem Rauchen aufzuhören. Rauchen ist keine ‘schlechte Gewohnheit’, sondern für 80 Prozent der Betroffenen eine Sucht. Viele Menschen, die mit dem Rauchen aufhören möchten, haben schon mehrere Rauchstopp-Versuche hinter sich. Mehr als 26 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher rauchen regelmäßig Zigaretten, 80 Prozent der Lungenkrebspatienten sind zum Zeitpunkt der Diagnose Raucher”, schrieb die Österreichische Apothekerkammer im Mittwoch in einer Aussendung.

Wie katastrophal das Rauchen ist, lässt sich seit April 2017 in einer im “Lancet” erschienen Studie zum Anteil der Raucher und die auf den Zigarettenkonsum zurückzuführenden Erkrankungen in 195 Staaten der Erde ablesen. 2015 rauchten täglich 25 Prozent der Männer und 5,4 Prozent der Frauen. In Österreich waren es laut internationalen Experten im Jahr 2014 24,3 Prozent der Gesamtbevölkerung.

Die Autoren der im “Lancet” publizierten Studie teilten Österreich mit einem Raucheranteil von 22,7 Prozent unter den Frauen und von 30 Prozent bei den Männern (2015) den Ländern mit den höchsten Raucherquoten zu, jedenfalls schon um eine Kategorie höher als beispielsweise Serbien (18,9

So schädlich kann Rauchen sein

Prozent Raucher unter den Frauen und 28,7 Prozent bei den Männern). 2015 waren weltweit 11,5 Prozent aller Todesfälle (6,4 Millionen Opfer) auf das Rauchen zurückzuführen.

Während das Rauchen 1990 weltweit in 88 Staaten unter den fünf häufigsten Ursachen für verlorene gesunde Lebensjahre zu finden war, stieg die Zahl dieser Länder bis 2015 auf 109. Zwar nahm international – im Gegensatz zu der Entwicklung in Österreich – der Anteil der täglichen Raucher seit 1990 bei Männern und Frauen um etwa 30 Prozent ab. Jedoch stieg die Zahl der durch das Rauchen verloren gegangenen gesunden Lebensjahr zwischen 2005 und 2015 durch das Bevölkerungswachstum und Altersentwicklung der Bevölkerung in den Staaten mit geringen bis mittleren Raucherquoten.

Raucherberatungswochen der Arbeiterkammer

Die Österreichische Apothekerkammer verwies am Mittwoch auf ihre “Raucherberatungswochen” bis 31. Jänner kommenden Jahres. Man betrachte sich als erste Anlaufstelle für Menschen, welche ihre Nikotinabhängigkeit in den Griff bekommen wollen. Mit der Nikotinersatztherapie sei es beispielsweise möglich, sofort mit dem Rauchen aufzuhören – ohne die Nebenwirkungen eines Nikotinentzugs wie Nervosität oder Gewichtszunahme. Die Palette der rezeptfreien Präparate reiche vom Nikotinkaugummi über das Nikotinpflaster oder einen Nikotin-Inhalator bis zum Mundspray. Die Apotheker würden die entsprechende Beratung übernehmen.

(APA/red)

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