Neues Vertragsangebot

Die Zeit drängt, mit Rapid und dem GAK stehen zwei Klubs Gewehr bei Fuß, doch SW Bregenz hat weiter Priorität. Nächste Woche aber läuft die Frist in der Causa Lawarée ab.

Der gewünschte Erfolg blieb aus, die Gespräche am Donnerstag zwischen StarFactory-Mann Didier Frenay und SW-Präsident Hans Grill brachten in der Causa Lawarée keinen Fortschritt. Nur eines ist nun klar: Den Bregenzern läuft im Feilschen um die Dienste von Stürmerstar Axel Lawarée über dessen Vertragsende 2004 hinaus die Zeit davon. Vor allem Tabellenführer SK Rapid Wien bemüht sich stark um den Belgier, aber auch der GAK ist weiter im Rennen. Deshalb erhält Grill am Freitag das Angebot von Lawarée für eine Vertragsverlängerung um weitere drei Jahre. Bis kommenden Donnerstag dann hat der Klub Zeit, sich zu entscheiden. “Ich kann nicht länger warten, ich muss mich wieder voll auf den Fußball konzentrieren können”, sagt Lawarée, dessen Priorität nach wie vor Bregenz gilt.

Noch sieht Grill (“Er hat einen Vertrag, mir liegt kein Kaufangebot vor”) keine Eile. Dabei könnte er schon bald sein Zugpferd verlieren. Denn die höheren Gehaltsansprüche des Stürmers sowie seine Forderung nach Sicherheiten dürften dem SW-Chef noch einige schlaflose Nächte bereiten.

Dabei läuft es sportlich derzeit so gut, wie noch nie. Sechs Punkte nach drei Spielen, das ist Rekord. Bitter nur das verletzungsbedingte Aus von Lawarée. Im Knöchelbereich des linken Fußes hat sich Wasser angesammelt, der Stürmer muss nun eine Woche pausieren und fehlt gegen Kärnten.

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