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Neues Rekordjahr bei Computerviren

Die Belästigung durch Computerviren hat 2004 einen neuen Höhepunkt erreicht: Die Zahl der eindeutig als Viren identifizierten Programme durchbrach im zu Ende gehenden Jahr erstmals die 100.000er Marke.

Allein im Spitzenmonat März zählten die Computer-Experten rund 1.800 neue Viren. Das geht aus einem Bericht von Ikarus Software hervor.

Im Jahresrückblick waren es fünf Virenfamilien, die rund neun Hauptausbruchsphasen, so genannte Major-Outbreaks, verursachten. Zu beobachten war, dass die Top-Drei-Viren, NetSky (27,5 Prozent), Sober (18,4 Prozent) und MyDoom (14,6 Prozent) über 50 Prozent des gesamten Virenaufkommens zu verantworten hatten.

Auch die unerwünschten Spam-Mails verstopften zuhauf die Post- Eingänge der einzelnen Anwender. Je nach Spammer-Aktivität wurden zwischen 62 und 74 Prozent aller erhaltenen E-Mails in Österreich als Spam klassifiziert. Zu den am stärksten belästigten Usern gehören die Unternehmen, in deren Mailboxen bis zu 200.000 Spam-Mails pro Tag landen. Gleich nach der Startphase einer neuen Viren-Welle können bis zu sechs von sieben E-Mails von einem Virus infiziert sein.

Mit Bagle, NetSky, MyDoom, Sasser und Sober zeichnet sich auch eine Trendwende in den Motiven, Computerviren zu schreiben, ab. Die in den so genannten „Virenkriegen“ im ersten Quartal 2004 entstandenen Varianten sind eindeutig profitgesteuert. Schreiber können die infizierten Maschinen dann kontrollieren und sie als Plattform zum Verschicken von Spam-Mails und Angriffe auf Systeme Dritter missbrauchen.

Bezüglich Schutz vor Spam-Mails und Viren zeichnete sich der Trend ab, Viren und Spams direkt bei den Providern filtern zu lassen. Um sich Ärgernisse mit Spams zu ersparen, sollten die Nutzer vor allem vorsichtig mit ihrer Email-Adresse umgehen. „Auf keinen Fall die Adressen auf irgendwelchen Homepages angeben und sie somit auch für Spammer freigeben“, so ein Ikarus-Experte.

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